Jetzt greift die Lufthansa erneut zum Sparhammer: Bis zum Oktober streicht sie 20'000 Kurzstreckenflüge, wie die Fluggesellschaft in einer Mitteilung erklärt. Grund dafür sei die angespannte Lage auf dem Energiemarkt. Mit der Massnahme sollen rund 40'000 Tonnen Kerosin eingespart werden. Von den Streichungen sind vor allem unrentable Strecken betroffen, die insbesondere von den deutschen Flughäfen Frankfurt und München ausgehen, heisst es weiter.
Um den Betrieb effizienter zu gestalten, werden nun vermehrt Flüge über die Drehkreuze Zürich, Wien, Brüssel, Rom, Frankfurt und München abgewickelt. So soll der Zugang zum weltweiten Streckennetz für Passagiere erhalten bleiben. Die Swiss-Mutter will jetzt täglich bei 120 Verbindungen den Rotstift ansetzen. Und das bis Ende Mai. Die Streichungen sind bereits seit Montag, 20. April, im Gang. Gemäss Mitteilung handelt es sich vor allem um Strecken zwischen Frankfurt und den polnischen Städten Bydgoszcz und Rzeszow sowie nach Stavanger in Norwegen. Ausserdem werden zehn Flugverbindungen im Lufthansa-Konzern neu organisiert und über andere Drehkreuze abgewickelt. Das betrifft Flüge nach Heringsdorf, Cork, Danzig, Ljubljana, Rijeka, Sibiu, Stuttgart, Trondheim, Tivat und Breslau.