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Wie stark beeinflussen Algorithmen unser Leben?
16 Jahre nach dem Oscar-prämierten Welterfolg «The Social Network» desselben Drehbuchautors über den kometenhaften Aufstieg von Facebook schlägt Filmemacher Aaron Sorkin nun mit seinem Ergänzungswerk das nächste Kapitel der Geschichte auf.
Wir wachen morgens auf, greifen nach dem Smartphone und scrollen durch die News. Wir lassen uns vom Navi durch den Stau leiten, wählen am Abend die Serie aus, die am besten zu unserer Stimmung passt, und buchen das Zugbillett für morgen. All das fühlt sich nach einem Alltag voller freier Entscheidungen an.
Doch die Realität sieht anders aus: Ein Grossteil dieser Entscheidungen ist einzig und allein das Resultat komplexer mathematischer Berechnungen. Algorithmen sind zu unsichtbaren Architekten unseres Lebens geworden. Sie gaukeln uns die Welt vor, wie wir sie am liebsten konsumieren. Oder wie wir über sie denken. Algorithmen beeinflussen das Konsumverhalten und das Weltbild gleichermassen.
Eine Entwicklung, an deren Anfang Mark Zuckerbergs Facebook steht. Was einst als Garagen-Idee einer weltweiten Vernetzung begann, hat sich längst zu einer unregulierten Monopolmacht entwickelt – und ist zur Blaupause für die gesamte Social-Media-Plattformökonomie von Instagram über TikTok bis hin zu modernen KI-Geschäftsmodellen geworden.
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Ein David-gegen-Goliath-Thriller der Gegenwart
An der Schnittstelle zwischen Kapital, Macht und Haltung setzt jetzt der neue Kinofilm «The Social Reckoning» von Aaron Sorkin an. 16 Jahre, nachdem der Oscar-prämierte Welterfolg «The Social Network» desselben Drehbuchautors den kometenhaften Aufstieg von Facebook inszeniert hat, schlägt Filmemacher Sorkin mit seinem Companion-Piece nun das nächste Kapitel auf und führt hier auch Regie. Es geht diesmal darum, was hinter den Kulissen von Facebook wirklich geschah.
Der Streifen basiert denn auch auf wahren Begebenheiten: Er erzählt die Geschichte der Insiderin Frances Haugen (gespielt von Mikey Madison, «Anora»), die als Datenwissenschaftlerin Einblick in die bestgehüteten Mechanismen des Tech-Riesen erhält. Sie erkennt, dass interne Warnungen vor Fehlentwicklungen ignoriert wurden, und fasst den brisanten Entschluss, gemeinsam mit dem Reporter Jeff Horwitz vom renommierten «The Wall Street Journal» (gespielt von Jeremy Allen White, «The Bear») die historischen «Facebook Files» an die Öffentlichkeit zu bringen.
Ein hochrelevantes Wirtschaftsthema, das als David-gegen-Goliath-Story die Dynamik eines packenden Investigativthrillers entwickelt. Sorkin inszeniert den Konflikt zwischen der «kleinen» Whistleblowerin und dem übermächtigen Multimilliarden-Dollar-Konzern mit seiner ihm eigenen Erzählschärfe und verdeutlicht ungeschönt, was der Preis dafür ist, sich mit den mächtigsten Akteuren der digitalen Ökonomie anzulegen.
Tickets für «The Social Reckoning» gewinnen
Gewinnen Sie 25 × 2 Tickets für den neuen Film «The Social Reckoning»! Er ist inspiriert von wahren Begebenheiten – etwa von der Whistleblowerin, die die Abrechnung mit dem Social-Media-Giganten Facebook ins Rollen gebracht hat: Frances Haugen (Mikey Madison) wendet sich an Jeff Horwitz (Jeremy Allen White), einen Reporter des «The Wall Street Journal». Sie begeben sich auf eine gefährliche Reise, die schliesslich dazu führt, dass die bestgehüteten Geheimnisse des sozialen Netzwerks aufgedeckt werden.
«The Social Reckoning» läuft ab dem 8. Oktober in den Schweizer Kinos. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist am 18. Oktober 2026. Teilnahme via Formular.
Wettbewerb
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Eine Inszenierung, die zum Nachdenken anregt
«The Social Reckoning» ist deshalb auch kein Film, den man sich aus purer Entertainmentlust zu Gemüte führt. Dafür ist seine gesellschaftliche Dringlichkeit zu hoch: Behandelt werden Themen wie künstliche Intelligenz, Desinformation, Datenschutz und die Konzentration digitaler Macht. Die Frage «Wer kontrolliert eigentlich die Technologie, die unser Verhalten steuert?» betrifft uns alle – ob als Individuum oder als Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger moderner Unternehmen.
Um die visuelle und audiovisuelle Dynamik dieser beschleunigten Informationswelt in ihrer vollen Wucht zu erfassen, entfaltet der Film auf der grossen Leinwand eine Wirkung, die man am Smartphone- oder Laptopbildschirm nicht hat. «The Social Reckoning» mit seinem herausragenden Cast rund um Jeremy Strong («Succession») in der Rolle von Facebook-Chef Zuckerberg regt zum Nachdenken an – sei es beim anschliessenden Drink unter Kollegen und Kolleginnen, mit Geschäftspartnern oder im Team.
Der Schritt zur digitalen Mündigkeit beginnt mit dem Schärfen des Bewusstseins bezüglich herrschender Mechanismen. Nicht der Algorithmus sollte bestimmen, was wir sehen, denken und kaufen – sondern wir selbst. Damit es nicht mehr heisst: Wie stark beeinflussen Algorithmen eigentlich MEIN Leben? Sondern: Wie viel Souveränität geben wir ab?
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