Guten Tag,
Christoph Grainger-Herr über seine wichtigste Aufgabe als IWC-Chef und warum Excel-Sheets dabei nicht helfen.
Glamourös: IWC-CEO Christoph Grainger-Herr, flankiert von Supermodel Karolína Kurková, an einem Spitfire-Event 2019.
Daniele Venturelli/WireImageHerr Grainger-Herr, Sie führen IWC seit drei Jahren. Ihre Highlights?
Eines ist sicher die Eröffnung unseres Manufakturzentrums, dank dem wir nun sehr agil und eigenständig geworden sind. Ein anderes war die Umrundung der Welt mit der Spitfire. Sie wird als die erfolgreichste IWC-Kampagne aller Zeiten in die Geschichte eingehen.
Ihr grösstes Learning?
Dass sich Uhrendesign fundamental von Architektur oder Industriedesign unterscheidet, wo man im Entstehungsprozess dank Technologie nahezu die totale Kontrolle über das Endergebnis hat. Uhren dagegen muss man physisch entwickeln und dann am Handgelenk validieren oder verwerfen. Um schneller zu sein, produzieren wir nun von jeder Designidee immer mehrere Varianten.
Ihre wichtigste Aufgabe?
Herauszufinden, ob die Leute verstehen, was IWC ist und was nicht. 75 Prozent unserer Entscheide basieren auf der Frage: Ist das richtig für IWC oder nicht? Antwort liefern weder Excel-Sheets noch eine Entscheidungsmatrix; es ist ein Gefühl, man kann das nicht lernen, man hat es oder man hat es nicht.
Werbung