Abo
Christie's-Chefin Bonnie Brennan

«In der Schweiz gibt es aussergewöhnliche Kunstsammlungen»

Die Chefin des Auktionshauses Christie’s erzählt, wie sie neue Kundinnen anlockt und welche Bedeutung die Besitzerfamilie Pinault hat.

Marcel Speiser, Ringier AG

file84gg8xb4vlk1io0jujyd
Bonnie Brennan: «Die Pinaults als Besitzerfamilie sind für Christie's von grösster Bedeutung.» Philipp Mueller Photography für HZ
Der Hauptsitz von Christie’s ist in London, Chefin Bonnie Brennan ist Amerikanerin und leitet das traditionsreiche Auktionshaus von New York aus. Zum Interview aber empfängt sie die Handelszeitung in Paris. Nur einen Steinwurf von der berühmten Prachtstrasse Champs-Élysées entfernt, an der Avenue Matignon, residiert der französische Ableger des globalen Unternehmens in einem wunderschönen Palast. Ein Büro hat Brennan in Paris nicht, sie hat für das Gespräch aber kurzerhand ihre Frankreich-Chefin ausquartiert. Deren Büro lebt: Kunstbände, kleine Skulpturen, Einladungen und Kataloge stapeln sich unter der Stuckdecke, der Blick durchs Fenster geht auf das Grand Palais und den kleinen Marigny-Park.
Brennan erzählt, dass sie sich soeben ein kleines KI-Gadget bestellt habe, das ihr helfen solle, ihren geschäftlichen Alltag zu bewältigen, indem es Gespräche und Meetings aufnehme und am Abend zusammenfasse. Dann sagt sie: «Let’s talk!»
Über die Autoren
Marcel Speiser, Ringier AG
Marcel Speiser
Marcel Speiser ist Stv. Chefredaktor bei der Handelszeitung und arbeitet seit 1999 im Wirtschaftsjournalismus. Er gilt als Kenner der Uhrenindustrie und der Luxusgüterbranche.

Werbung