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Künstliche Intelligenz

Wie Marktforscher mit KI Menschen ersetzen

Bei Konsum- und Politstudien ersetzt KI neu die Studienteilnehmer. Einige Firmen behaupten, dass dieser Ansatz die Zukunft sei. Doch in der Branche gibt es Zweifel.

Tim von Felten

Kein Mensch, kein Problem? Welches Produkt sich gut verkaufen wird, das können Marktforscher mit Hilfe synthetischer Nutzerprofile ermitteln.
Kein Mensch, kein Problem? Welches Produkt sich gut verkaufen wird, das können Marktforscher mit Hilfe synthetischer Nutzerprofile ermitteln.Tessy Ruppert / Dieses Visual wurde von einer Person gestaltet und mit Hilfe von KI umgesetzt

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Wir leben im Zeitalter von Matcha-Tees und Dubai-Schoggi: Wer das nächste Trendlebensmittel erfindet (oder findet), kann Big Business machen. Doch aufgepasst: Marketingflops gibt es oft, zum Beispiel den «Arch Deluxe», den McDonald’s als Edelburger für Erwachsene lancierte. Es stellte sich heraus, dass Menschen für einen Gourmetburger nicht in ein Fastfood-Restaurant gehen.
Wer Angst hat, dass sein Produkt scheitert, kann versuchen, im Voraus die Vorlieben der Zielgruppe zu ergründen. Etwa für eine neue Chipssorte: «Welche Geschmacksrichtung würdest du am ehesten kaufen: Korean BBQ, Steinpilze und Meersalz oder Mango-Chili?» Hundert Personen aus der Schweiz wählten zwischen diesen Chipssorten. Der Steinpilzgeschmack war am beliebtesten, 79 Prozent nannten ihn als ersten Favoriten. Korean BBQ erreichte Rang zwei. Der Fall scheint klar: Die Schweiz ist reif für Steinpilzchips.

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