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Ig-Nobelpreis in Zürich

Die komischsten Studien aus der Ökonomie

Der Witz-Nobelpreis zieht nach Zürich. Vergangene Woche verlieh das Komitee die ersten Auszeichnungen am neuen Ort. Die prämierten Werke regen zum Schmunzeln an – doch sie sind ernst gemeint.

Tim von Felten

Der amerikanische Mathematiker Marc Abrahams in seiner Rolle als Zeremonienmeister an der Verleihung in Zürich. Er gründete den Witz-Nobelpreis 1991.
Der amerikanische Mathematiker Marc Abrahams in seiner Rolle als Zeremonienmeister an der Verleihung in Zürich. Er gründete den Witz-Nobelpreis 1991.AFP

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Menschen aus der Oberschicht klauen eher Süssigkeiten von Kindern. Personen mit teuren Autos fahren öfter über einen Fussgängerstreifen, obwohl gerade jemand die Strasse überqueren möchte. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Studie, die vergangenen Donnerstag einen Preis gewann.
Der Ig-Nobelpreis misst wissenschaftliche Arbeiten nicht an Qualität, sondern an Unterhaltungswert. Der Preis ist benannt nach einem fiktiven Cousin Alfred Nobels namens Ignatius. Gleichzeitig heisst das englische Wort «ignoble» so viel wie «unwürdig». Es geht beim Preis aber nicht darum, über Studien zu spotten. Im Gegenteil: Er ist in der Wissenschaftswelt sehr beliebt.

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