Die neue IBM-Schweiz-Chefin spricht in ihrem ersten Interview über den Start im Job, den Einfluss von KI sowie über den Spagat der Tech-Regulierung zwischen Nutzen sowie Sicherheit und Ethik.
Am Empfang von IBM in Zürich-Altstetten begrüsst ein Pappaufsteller des KI-Agenten Bob die Besucherinnen und Besucher. Eine Lochkarten-Tabelliermaschine steht daneben. Zwischen den beiden Zeitzeugen liegen fast 115 Jahre Unternehmensgeschichte. Seit 99 Jahren ist «Big Blue» in der Schweiz aktiv. Im Januar kam es bei IBM Schweiz zu einer Stabübergabe – Katharina Göppinger übernahm die Leitung des Standorts von Christian Keller. Die Handelszeitung traf die neue Schweiz-Chefin exklusiv zum Gespräch. Dieses findet in einem hellen Meetingraum in Zürich-Altstetten statt. Sobald die CEO den Raum betritt, zeigt der Bildschirm vor der Tür «besetzt» an, vollautomatisch über Sensoren.
Frau Göppinger, Sie sind seit Anfang Jahr im Amt. Womit haben Sie sich die ersten Monate beschäftigt?