Der Chairman des globalen Investmentbankings bei Goldman Sachs und ranghöchste Schweizer im Dienste der US-Bank erzählt, warum er ursprünglich kein Banker werden wollte und wie er die Schweiz sieht.
Die Büros von Goldman Sachs liegen standesgemäss an der Zürcher Bahnhofstrasse, vis-à-vis der Schweizerischen Nationalbank. Beim Klingelschild im Format XS übt sich die US-Top-Bank dagegen in Schweizer Bescheidenheit. Auch die Besprechungsräume haben wenig Mondänes. Dort trifft die Handelszeitung den ranghöchsten Schweizer im Dienste von Goldman Sachs: François-Xavier de Mallmann, den alle nur «FX» nennen. Der 55-Jährige hat seine gesamte Karriere bei Goldman verbracht, aktuell bekleidet er den Posten des Chairman of Global Investment Banking und ist einer von vierhundert Partnern der Bank. Ein Starbanker, aber ohne jede Starallüre. So spricht FX de Mallmann offen über seine Laufbahn, die besondere Kultur seiner Bank und darüber, weshalb er sich um die Schweiz sorgt.
Sie sind der Schweizer, der es bei Goldman Sachs am weitesten gebracht hat: zum Chairman der Investmentbank. Und schon mit 33 Jahren wurden Sie Partner. Wie haben Sie das geschafft?