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Führungspositionen

Die Finma ist kein Karriere-Sprungbrett

Während die ­Ex-Chefs der Finma begehrt sind, kämpfen die Spartenchefs oft mit harten Realitäten.

Ueli Kneubühler

Die ehemalige Finma-Frau Birgit Rutishauser ist neu im VR von Toni Digital.
Die ehemalige Finma-Frau Birgit Rutishauser ist neu im VR von Toni Digital. zVg

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Birgit Rutishauser war während rund sechs Jahren die Nummer zwei bei der Finma, leitete die Versicherungsabteilung, war interimistische Finma-Chefin. Vor gut einem Jahr verliess sie die Behörde. Seit Juni 2026 ist sie Verwaltungsrätin beim Insurtech-Start-up Toni Digital. Toni wer? Bestes Manageralter, Know-how wie kaum jemand anders, doch ein operativer Posten fehlt.
Die Finma ist kein automatisches Karriere-Sprungbrett. Zwar sind die CEOs begehrt. Mark Branson wechselte zur deutschen Aufsicht Bafin, Urban Angehrn sammelte Top-VR-Mandate bei Julius Bär, der Partners Group und der Mobiliar, und Patrick Raaflaub zog es als obersten Risikochef zur Swiss Re.
Doch bei den Abteilungsleitern sieht die Welt etwas anders aus. Zwar schafften Peter Giger (Zurich) und Thomas Hirschi(Vontobel) den Sprung in die Teppichetagen als Chief Risk Officers. Doch andere Karrieren verlaufen verhalten: Michael Schoch ist seit Juli 2025 Group Company Secretary bei der UBS. Zwar nahe bei den Entscheidungsträgern, aber eine Admin-Funktion. Sein Nachfolger als Leiter Banken bei der Finma, Jan Blöchliger, leitet heute das Betreibungsamt Basel-Stadt.

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