Donald Trump mag vieles sein. Ein Fussballromantiker ist der US-Präsident definitiv nicht. Am 13. Juni um 18 Uhr Ortszeit startet Co-Gastgeber USA gegen das bescheidene Paraguay in die Fussball-Weltmeisterschaft 2026. Wer sich diesen Fussball-Leckerbissen live im Stadion antun will, greift tief ins Portemonnaie. Schlappe 1500 Franken sind für einen Sitzplatz im Los-Angeles-Stadion fällig. Die Wiederverkaufsseite des Weltfussballverbands FIFA listet das Spiel aktuell für umgerechnet 900 Franken. Das ist doppelt so viel, wie für alle drei Gruppenspiele der Schweizer Nati an der WM 2022 in Katar zusammen fällig waren. Und damit zurück zu Donald Trump. Gegenüber der «New York Post» gab er sich jüngst ahnungslos ob der gehobenen Preise für das erste Spiel seiner Stars-and-Stripes-Kicker und schob nach: «Ich würde gerne dabei sein, aber ich würde das nicht bezahlen, um ehrlich zu sein.»
Eine humorlose Jürgen-Kohler-Gedenk-Grätsche in die Parade von Andrew Giuliani. Der Filius des berüchtigten ehemaligen New Yorker Stadtpräsidenten und früheren Trump-Anwalts Rudy Giuliani lenkt die White House Task Force für das Megaturnier. Er hatte kurz zuvor noch verkündet, dass die Preise ein rein marktgetriebenes Phänomen seien und die US-Regierung nicht eingreife.