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Von Italien aus krempelt Weltmarktführer Luxottica und sein schwerreicher Patron die komplette Branche um. Nun erobert er auch die Schweiz.
«Reservoir Dogs»: Sonnenbrillen sind über die Jahre selbst zu Stars geworden.
mauritius images / TCD/Prod.DB / AlamyGäbe es einen Superstar Tom Cruise ohne seinen Auftritt als Maverick in «Top Gun»? Und wäre Maverick wiederum einer Erinnerung wert ohne seine Ray-Ban Aviator?
Täuschen wir uns nicht: Das sind gewichtige Fragen. Nicht nur, weil der Sommer vor der Tür steht. Brillen, genauer gesagt Sonnenbrillen, machen Menschen. Selbst Ikone Steve McQueen wäre nicht ganz vollständig ohne seine Persol 714. Jack Nicholson oder Falco, aber auch Libyens Gaddhafi, Zimbabwes Robert Mugabe, Ägyptens Mubarak, die nordkoreanischen Kims oder Filmheld «Dirty Harry» – sie alle versteckten sich gern hinter ihren Sonnenbrillen.
Die sind schon immer beides, einerseits modisches Accessoire, andererseits Distanzierungshilfe. Denn die Gläser blockieren den Blick in die Augen, den angeblichen Spiegel der Seele. Deshalb trug Corey Hart in den Achtzigern seine «sunglasses at night».
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