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Zinsgeschäft unter Druck

Raiffeisen erzielt für 2025 tieferen Gewinn

Die Raiffeisen-Gruppe hat im letzten Jahr weniger Gewinn gemacht. Als Grund gibt die Bank tiefere Zinsmargen wegen den SNB-Zinssenkungen an. Für dieses Jahr gibt sich Raiffeisen zuversichtlich.

Michael Hotz

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Raiffeisen erleidet für 2025 einen Rückgang des Gewinns. Sven Thomann

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Das Zinsengeschäft von Raiffeisen ist im letzten Jahr unter Druck geraten. Das hat sich auch auf das Ergebnis 2025 ausgewirkt: Die zweitgrösste Schweizer Bankengruppe hinter der UBS muss einen Rückgang des Gewinns um 9,9 Prozent auf 1,09 Milliarden Franken hinnehmen, wie die Bank am Mittwoch verkündet. Auch das operative Ergebnis fiel mit 1,29 Milliarden Franken um 9,1 Prozent tiefer als das Vorjahresergebnis aus.
Für Raiffeisen ist insbesondere das Zinsgeschäft bedeutend. Und in diesem Geschäftsfeld sank der Nettoerfolg um 7,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken. In einer Mitteilung weist die Bankengruppe auf die Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank im letzten Jahr hin. Das habe die Zinsmargen negativ beeinflusst. Die Kundeneinlagen sind dafür auf 10,9 Milliarden Franken gewachsen, was das «hohe Vertrauen der Kundinnen und Kunden in Raiffeisen unterstreicht», so die Bank.
Mit Blick auf dieses Jahr gibt sich die Bank optimistisch. Im Zinsengeschäft rechnet Raiffeisen zwar im anhaltenden Tiefzinsumfeld mit wenig Impulsen. Trotzdem geht sie wegen des Volumenwachstums von einem leicht besseren Zinsergebnis aus. Deshalb prognostiziert die Bankengruppe einen Geschäftserfolg leicht über Vorjahr.

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Über die Autoren
Michael Hotz
Michael Hotz
Michael Hotz ist Ressortleiter bei Ringier Medien Schweiz

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