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Die AI-Elite trifft sich dort, wo geforscht wird

Vom 28. September bis 3. Oktober 2026 zeigt das Zurich AI Festival, was die Greater Zurich Area im AI-Zeitalter zu bieten hat.

Robotik auf der Bühne: Die Fortschritte im AI-Bereich treiben den Boom der Robotik gerade kräftig an.
Robotik auf der Bühne: Die Fortschritte im AI-Bereich treiben den Boom der Robotik gerade kräftig an.Zurich AI Festival / Bo Yann
Der internationale Standortwettbewerb hat sich verschoben. Regionen, die vor zehn Jahren keine Rolle spielten, investieren heute schneller, werben aggressiver um Talente und verstehen künstliche Intelligenz als wirtschaftspolitisches Instrument. Wer sich behaupten will, muss nicht nur Forschung vorweisen, sondern auch zeigen, dass sie erreichbar ist.

Was die Region tatsächlich hat

Angefangen hat es mit Google, das in Zürich seinen grössten Forschungsstandort ausserhalb der USA aufbaute. Zwei Jahrzehnte später betreiben Apple, Meta, Microsoft, Nvidia, OpenAI, Disney Research und Anthropic hier ebenfalls Forschungslabore. Gemessen an der Einwohnerzahl beherbergt die Greater Zurich Area wohl mehr AI-Forschung und mehr AI-Unternehmen als jede andere Region weltweit.
Die Schweiz führt seit über zehn Jahren den Global Innovation Index an und investiert über 3,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung. Mehr als 60 Prozent des Schweizer Venture Capitals fliessen in Deep Tech. Allein 2025 brachte die ETH Zürich 46 Spin-offs hervor, die Universität Zürich bringt mit ihrer Robotikforschung und der Digital Society Initiative ein, was rein technischen Ökosystemen fehlt: Recht, Ethik, Governance.

Mehr als eine Konferenz

Das Zurich AI Festival macht diese Tech-Welt für eine Woche erlebbar. Teilnehmende besuchen R&D Labs bei Google, am Balgrist Campus und an der ETH, dort, wo tatsächlich gearbeitet wird.
Über 35 Veranstaltungen verteilen sich von Zürich über Winterthur und Rotkreuz bis nach Stein am Rhein. Die erste Ausgabe zog über 6'500 Teilnehmende aus 78 Ländern an, für 2026 werden rund 7'000 erwartet, die Hälfte davon aus dem Ausland.
Wer hierherkommt, kauft nichts und verkauft nichts. Das Festival ist keine Verkaufskonferenz, sondern eine Begegnungszone: Gründerinnen, Forschende, Investoren und Politikerinnen treffen sich eine Woche am selben Ort. Im Vordergrund steht der Wissenstransfer, und genau das lässt sich digital nicht nachbauen.