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Chris Franzen

«Ankünfte per Helikopter sind hier oben normal»

Der Hotelier des Bürgenstocks über die Suite von J. D. Vance, die Kritik an seinem Heimatkanton Wallis und die Gewinnansprüche der Eigentümer.

Karin-kofler-Ringier

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Hotelier mit langer Auslandskarriere: Chris Franzen in der Lobby des Haupthotels im Bürgenstock Resort. «Solange moralisch und legal, werden alle Wünsche der Gäste erfüllt.» Thomas Meier

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Es ist stickig heiss am Interviewtag, und Chris Franzen betritt dynamischen Schrittes den angenehm kühlen Konferenzraum im Hauptgebäude des Bürgenstock Resorts. Der Hotelier aus Zermatt hat turbulente Tage hinter sich, denn der Luxustempel in Stansstad war Gastgeber für die schwierigen Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA. Die Beherbergung der hochkarätigen Delegationen war ein kurzfristiger Kraftakt mit drei Tagen Rund-um-die-Uhr-Betrieb.
Franzen ist dennoch gesprächig und aufgeräumt wie immer. Aber eine Bitte hat er dann doch: dass wir das Interview an einem Stehtisch führen, weil er sonst wegen des Schlafmangels der vergangenen Tage sofort einzuschlafen drohe.
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