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Tristesse ohne Ende

Der Abwärtstrend bei Leonteq hält an

Auch der neue CEO Christian Spieler schafft es nicht, das ­Derivatehaus endlich aus der Krise zu führen.

Erik Nolmans

<p>Christian Spieler, ­Leonteq-CEO seit März, überraschte die Märkte mit einer Gewinnwarnung.</p>

Christian Spieler, Leonteq-CEO seit März, überraschte die Märkte mit einer Gewinnwarnung.

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Unter Vorgänger Lukas Ruflin sind die Gewinne in den letzten Jahren konstant zurückgegangen, doch mit Christian Spieler, der per 1. März als CEO antrat, sollte der Neustart erfolgen. Nun ist klar, dass das Trauerspiel noch kein Ende hat: Am 4. Dezember veröffentlichte Leonteq eine Gewinnwarnung – erwartet wird für 2025 ein Verlust im zweistelligen Millionenbereich. Der Kurs sauste um 10 Prozent in die Tiefe, minus 25 Prozent sind es insgesamt seit Spielers Antritt.

Auch die Mittelfristziele stehen zur Debatte. «Im Moment warten wir erst einmal ab, wie dieses Jahr zu Ende geht», so Spieler im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft». Im Lager von Grossaktionär Rainer-Marc Frey – einst hatte er 16 Prozent, jetzt noch etwas über 5 Prozent – ist die Meinung gemacht: «Falscher CEO, falsche Strategie», so das knappe Urteil in seinem Umfeld. 

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Erik Nolmans

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