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Alpine White

Zürcher Start-up erobert China und Brasilien

Das Zürcher Dentalpflege-Start-up Alpine White expandiert nach China und Brasilien und lanciert eine neue Produktreihe.

Marc Kowalsky

Aus dem Kinderzimmer um die Welt: Reto und Alexander Wälchli, Hannes Ruh (v.l.).
Aus dem Kinderzimmer um die Welt: Reto und Alexander Wälchli, Hannes Ruh (v.l.).PR

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Vor zehn Jahren sind sie «aus dem Kinderzimmer gestartet», wie es Reto Wälchli ausdrückt. Anfangs half noch die Familie beim Verpacken der Produkte zum Versand in Faltschachteln. Jetzt sind er und sein Bruder Alexander Wälchli mit ihrer Firma Alpine White auf drei Kontinenten aktiv. Seit Kurzem sind ihre Bleaching-Produkte in China zugelassen und bereits in 100 Premium Malls erhältlich. Jeden Monat kommen fünf bis zehn neue Shops dazu: «Man kann sich nicht vorstellen, wie schwierig und kompliziert das ist», so CEO Reto Wälchli.
In Brasilien ist Alpine White inzwischen sogar in 1500 Läden erhältlich, darunter in den drei grössten Apothekenketten. «Ein Megaerfolg dafür, dass wir das von der Schweiz aus machen», so Chief Product Officer Alexander Wälchli. Verantwortlich dafür ist Lateinamerika-Chef Hannes Ruh, der inzwischen Miteigentümer von Alpine White ist und regelmässig nach Brasilien reist: «Wir sind dort First Mover, man muss das Produkt erklären. Das ist eine ganz andere Herausforderung», so Reto Wälchli.
In der Schweiz sind die Whitening Strips und Gels bei Coop, Manor und Amavita erhältlich, auch in Österreich, Estland, Polen und Skandinavien ist man online oder in Apotheken präsent. «Kulturell ist jeder Markt anders – Europa haben wir uns einfacher vorgestellt», sagt Reto Wälchli. Kein Thema sind die USA: «Vor dem Haftungsthema haben wir grossen Respekt», sagt er. «Und der Markt dort ist sehr kompetitiv. Wir setzen auf Märkte, in denen Whitening noch eher eine Nische ist.»

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Ab Oktober lanciert die Firma mit Alpine White Professional zudem eine neue Produktkategorie. Das Bleaching-Produkt verspricht ähnlich gute Resultate wie Wasserstoffperoxid, aber ohne dessen Nebenwirkungen und Schmerzfolgen. Es wirkt etwa sieben bis acht Mal so stark wie die bisherigen Whitening Strips, die für 2028 geplante Weiterentwicklung soll sogar 14-fach wirken. «Wir wollen mit diesen Produkten den Chair-side- und den At-home-Markt zusammenbringen, da wir glauben, dass durch die Limitation von Wasserstoffperoxid auf sechs Prozent in der Europäischen Union ein grosser, einheitlicher Whitening-Markt entsteht», so Alexander Wälchli.

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