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De Sede sucht neues Kapital

Sessel von De Sede: Das Unternehmen weiss nicht, wie lange es mit seinem Kapital noch auskommt. (Bild: ZVG)

Hohen Fremdkapitalkosten, harziger Absatz: Der Möbelhersteller De Sede braucht Geld. Im Gespräch sind eine Wandelanleihe und eine Kapitalerhöhung.

Von Marc Kowalsky
31.05.2012

Der Möbelhersteller De Sede sucht neues Kapital. Zur Mittelbeschaffung werden eine Wandelanleihe oder eine Kapitalerhöhung diskutiert. Die Firma in Klingnau AG leidet seit längerem unter Liquiditätsproblemen. «Das Geld in der Kasse kann noch einen Monat reichen oder ein Jahr – es ist nicht voraussehbar», heisst es aus dem Topmanagement.

Erst letzten Sommer hatte der Eigentümer, die Beteiligungsgesellschaft Capvis, einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in die Firma eingeschossen. Grund für die Probleme sind die hohen Fremdkapitalkosten, weil Capvis einen Teil des Kaufpreises in zweistelliger Millionenhöhe de Sede als Kredit aufgebürdet hat.

Zudem harzt der Absatz besonders bei der Tochtermarke Team by Wellis aufgrund der Frankenstärke. Im Winter war CEO Alice Suchova durch den ehemaligen Valora-Manager Kaspar Niklaus ersetzt worden.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

 

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