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Grosser Abbau am Hauptsitz

Winterthurer Industriekonzern streicht insgesamt 220 Jobs

Das Winterthurer Industrieunternehmen Burckhardt Compression will am Standort Winterthur bis zu rund 150 Stellen abbauen. Weitere 70 Stellen sollen an internationalen Standorten gestrichen werden.

Bernadette Hogg

Burckhardt Compression verkündet einen grossen Stellenabbau.
Burckhardt Compression verkündet einen grossen Stellenabbau.Keystone

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Sparrunde bei Burckhardt Compression: Der Winterthurer Kompressorhersteller kündigt am Mittwoch Restrukturierungsmassnahmen an. Dazu will der Konzern seine Organisation in Indien weiter stärken und seine Kostenwettbewerbsfähigkeit verbessern, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung bekanntgibt. Für Arbeitnehmer am Standort in Winterthur ZH sind das keine guten Neuigkeiten: Bis zu 150 Menschen sollen ihre Stelle verlieren.
Auch im Ausland sollen Jobs abgebaut werden: Bis zu 70 Stellen an internationalen Standorten sind betroffen. «Wir sind uns bewusst, dass sie für potenziell betroffene Mitarbeitende und ihre Familien mit Unsicherheit verbunden sind», so Firmenchef Fabrice Billard in der Medienmitteilung. Burckhardt Compression wolle den Konsultationsprozess offen und konstruktiv führen und die Vorschläge der Arbeitnehmervertretung sorgfältig prüfen.

Burckhardt Compression erwartet schlechte Quartale

Das Unternehmen will mit dem Programm jährlich Kosten von rund 20 Millionen Franken einsparen. Dafür muss es aber zuerst 3 Millionen Franken in die Restrukturierungsaufwendungen investieren. Der Grund für die Massnahmen: Der Konzern erwartet in den kommenden Quartalen eine geringere Auslastung. Deswegen will Burckhardt Compression die Organisationsstruktur vereinfachen und einige Jobs bündeln.

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Bereits Ende 2025 hatte der Industriekonzern einen Stellenabbau kommuniziert. Anfang 2026 wurde dann klar, dass 68 Angestellte in Winterthur ihren Job verlieren. Jetzt nimmt die Sparmassnahme ein grösseres Ausmass an.

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