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Wegen Personalsorgen

Bei der Raiffeisen-Gruppe rollt eine Fusionswelle

Die Zahl der Raiffeisenbanken hat sich seit dem Jahr 2000 mehr als halbiert. Doch die Fusionstreiber sind andere als im Rest der Branche.

Holger Alich

Brückenschlag: Benachbarte Raiffeisenbanken fusionieren, um Personallücken zu schliessen.
Brückenschlag: Benachbarte Raiffeisenbanken fusionieren, um Personallücken zu schliessen.Tessy Ruppert / Dieses Visual wurde von einer Person gestaltet und mit Hilfe von KI umgesetzt

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Colm Kelleher und Marco Frauchiger bilden zwei Extreme im Swiss Banking: Der Erstgenannte ist ein an der Wall Street gestählter Topbanker und präsidiert den Verwaltungsrat der UBS, eines Bankriesen mit einer Bilanzsumme von 1,5 Billionen Franken. Kellehers Jahressalär beläuft sich auf 5,5 Millionen Franken, er residiert standesgemäss in der dritten Etage im UBS-Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Marco Frauchiger empfängt seine Gäste in seinem Büro im Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil, einem schlichten Zweckbau aus den späten 70er-Jahren. Im Hauptberuf ist er Schulrektor, im Nebenjob leitet der Fünfzigjährige den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Regio Uzwil, im Umland von St. Gallen. Bilanzsumme: knapp 2 Milliarden Franken. Für sein 20-Prozent-Bankpräsidentpensum bekommt er ein paar Tausend Franken.

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