Doch Experten haben plötzlich Hoffnung für den Arbeitsmarkt
Die Schlagzeilen über Massenentlassungen reissen nicht ab. Trotzdem gibt es Hoffnung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Experten sind sich einig: Schon bald könnte die Arbeitslosigkeit wieder sinken.
Sven Schumann
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Bei Zimmer Biomet sind fast 500 Stellen auf der Streichliste.PDAuch bei Sunrise stehen hunderte Jobs auf der Streichliste.RMSProf. Dr. Jan-Egbert Sturm, Direktor des KOF posiert fuer ein Portrait anlaesslich einer Medienkonferenz zur Praesentation der Resultate der KOF-Prognose der Wirtschaft der kommenden Jahre, am Mittwoch, 30. September 2026 in Zuerich. (KEYSTONE/Michael Schmid)keystone-sda.chDie Arbeitslosigkeit liegt in der Schweiz saisonbereinigt bei 3,1 Prozent. Die Erwerbslosenquote (ILO) bei 4,9 Prozent.KeystoneRaphael Schmid InterimanzVg
Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste: Die St. Galler Traditionsfirma Liosaplast stellt den Betrieb ein. 32 Mitarbeitende verlieren ihren Arbeitsplatz. Sunrise baut am Hauptsitz in Opfikon ZH bis zu 450 Arbeitsplätze ab. Der US-Medizintechnikkonzern Zimmer Biomet streicht 490 Jobs am Standort in Winterthur. Die UBS steckt in der grössten Job-Abbauwelle in ihrer Geschichte. Und selbst beim Staatsbetrieb Post fallen 110 Stellen in der Verwaltung dem Spardruck zum Opfer.
Viele Betroffene machen sich Sorgen, auf dem Arbeitsmarkt schnell wieder eine passende Stelle zu finden. Diese Sorgen kann Jan-Egbert Sturm (57) nachvollziehen. «Sich allein auf die Entlassungen zu fokussieren, greift aber zu kurz», so der Direktor der Konjunkturforschungsstelle KOF zu Blick. «Es gibt momentan zwar viele Entlassungen, aber es werden gleichzeitig auch viele Stellen geschaffen.» Wie steht es also um den Schweizer Arbeitsmarkt tatsächlich?
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