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Aktienkurs auf Tauchfahrt

Sika auf dem Weg zum Übernahmekandidaten

Nach dem Kampf gegen die Saint-Gobain-Übernahme erlebte der Baustoffhersteller ein Hoch. Doch nun lahmt das Geschäft. Was läuft falsch?

Daniel Zulauf

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Der Sika-CEO Thomas Hasler ist Herr über ein Unternehmen mit 34’000 Mitarbeitenden in 102 Ländern. CH Media AG

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Die Ratlosigkeit des Managements war mit Händen zu greifen, als Sika-Verwaltungsratspräsident Thierry Vanlancker im März seinen Aktionären im Zürcher Kongresshaus die vertrackte Lage des Erfolgsunternehmens und langjährigen Börsenüberfliegers zu erklären versuchte. Stellenweise klang es fast, als ob der Belgier sich selbst Mut zusprechen möchte: «Ich bin mir sicher, dass der Markt unsere Leistung früher oder später anerkennen wird», sagte er zu seinem Publikum, das mit Sika-Aktien schon seit mehreren Jahren einen zunehmend dramatischen Wertzerfall erlebt.
Im Dezember 2021 war der Konzern an der Börse stolze 54 Milliarden Franken wert, fast doppelt so viel wie Konkurrent Holcim. Inzwischen ist allein Amrize, das abgespaltene Amerika-Geschäft von Holcim, wertvoller als Sika. Holcim und Amrize zusammen sind aktuell mit über 70 Milliarden Franken bewertet. Daneben wirkt Sika mit 25 Milliarden Franken schon fast wie ein Zwerg.

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