Guten Tag,
Im Zwist verliess Uhrenmanager Thomas Morf erst Carl F. Bucherer, dann Hanhart. Nun arbeitet er am Neustart der Marke Kienzle β und liess sich dabei mit einem Wirtschaftskriminellen ein.
Kristina Gnirke
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Der Gedanke klang verlockend. Enorme Kosten kΓΆnnten die Uhrenfirmen Hanhart, Chronoswiss und Kienzle im Verbund sparen, schilderte der damals angehende Hanhart-Chef Thomas Morf die Idee im BΓΌro von Hanhart-GrossaktionΓ€r Philippe Gaydoul. Den Denner-Erben hatte Morf an diesem Tag im Jahr 2010 mit ChronoΒswiss-Eigner Gerd-RΓΌdiger Lang zusammengebracht, der mit seiner Ehefrau nach ZΓΌrich gereist war. Und noch jemand sass im Raum: Marco Hahn, den Lang als ΒMitbesitzer der deutschen ΒUhrenfirma Kienzle kannte. Nach einer Dreiviertelstunde endete das Treffen. Zum Bund kam es nie. Und das war wohl gut so.
Vielen Partnern von Marco Hahn, ΒManagern und Investoren, bekam die Zusammenarbeit mit ihm schlecht. Der Norddeutsche, der 2008 nach Meggen am VierwaldstΓ€ttersee gezogen war, wurde in Deutschland mehrfach wegen schwerer Wirtschaftsdelikte rechtskrΓ€ftig zu millionenhohen Strafen verurteilt. Weil unter Hahns Einfluss Gelder in seinem deutschen Firmennetz illegal verschoben wurden, erhielt er zwei Jahre Haft auf BewΓ€hrung. Betreibungen und PfΓ€ndungsversuche GeschΓ€digter β mal 30 Millionen Franken, mal zwei Millionen und mehr β blieben erfolglos, da Hahns VermΓΆgen mittlerweile in anderen HΓ€nden liegt, etwa bei seiner 46-jΓ€hrigen Ehefrau Claudia. Morf aber scheint Hahns Vergangenheit nicht zu schrecken.
Seit wenigen Jahren baut die Familie Hahn in der Schweiz, von der Γffentlichkeit unbemerkt, ein neues Firmengeflecht auf, etwa um eine neue Uhrenmarke zu etablieren. Sie sucht laut Branchenkennern nach Zukaufzielen im Lifestyle-Markt und Investoren. Zuletzt half ΒUhrenmanager Morf in ihren Unternehmen mit. 2012 wollten die Hahns bei Hanhart direkt einsteigen. Β«Doch es kam nicht so weitΒ», sagte Morf, in dem Jahr schon VerwaltungsratsprΓ€sident in Hahns Firmennetz. Seit sich der Manager Anfang 2013 mit Gaydoul ΓΌberwarf und den Job als Hanhart-Chef quittierte, ist er GeschΓ€ftsfΓΌhrer der Independent Watch Group, des Zentrums vom hahnschen Firmennetz, das Hahns Ehefrau vor vier Jahren gegrΓΌndet hat.
Auch Tochterfirmen der Gruppe fΓΌhrt Morf. So die Uhrenfirma Kienzle. Dieses Jahr will er die Kienzle-Marke neu auflegen. Β«Komplett neu entwickelt und gefertigtΒ», schwΓ€rmte er. Β«Das Ziel ist es, die Marke international aufzustellen. Die ΒFamilie Hahn als Besitzerfamilie steht voll hinter dieser StrategieΒ», sagte der 49-JΓ€hrige der BILANZ im Dezember.
Intransparenz
Marco Hahn gilt als Βgewiefter Taktiker. Vor Gericht wurde aufgedeckt, dass er auch TreuhΓ€nder fΓΌr seine Firmen einsetzte. Sie folgten seinen Weisungen, galten aber als Besitzer der Firma. Bevor die HvH Beteiligungen 2011 nach Hamburg zog und den Namen leicht Γ€nderte, hatte sie ihren Sitz an der Adresse anderer Firmen aus Hahns frΓΌherem Unternehmensnetz in der norddeutschen Stadt Flensburg β Marco Hahns Geburtsstadt. Der nun angegebene Besitzer ist der Hamburger Philipp von Hessen, der 2013 PrΓ€sident der Schweizer Hahn-Firmen rund um Kienzle wurde. GeschΓ€ftsfΓΌhrer der HvH ist Carsten Stoldt, der fΓΌr Hahn schon in vielen seiner frΓΌheren Firmen arbeitete und als sein enger Vertrauter gilt.
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Im Schweizer Firmenverbund um die Independent Watch Group war Marco Hahn laut Insidern auch voriges Jahr stΓ€rker involviert, als er es ΓΆffentlich zeigte. So habe er aktiv nach Investoren gesucht. Er stehe persΓΆnlich in keiner Verbindung zu diesen Gesellschaften, sagte Ende Jahr zwar Hahns Anwalt ΓΌber den 45-JΓ€hrigen. Da Hahn eine eidesstattliche Offenbarungsversicherung Βabgegeben hat, nach der er mittellos ist, wΓ€re die fΓΌr ihn auch kaum hilfreich.
Selbst Morf sagte ΓΌber Hahn mit Blick auf die Independent Watch Group und Kienzle: Β«Er wird regelmΓ€ssig ΓΌber den Stand der Entwicklungen informiert.Β» In Firmenkreisen heisst es, Hahn sei sehr aktiv eingebunden, sei fast tΓ€glich in seinem BΓΌro im Unternehmen. An frΓΌheren Sitzungen der Firmen nahm er teilweise als Β«BevollmΓ€chtigter der AktionΓ€rinΒ» β seiner Ehefrau β teil und war selbst schon PrΓ€sident einiger dieser Firmen. Zudem wurde Morf von Hahn engagiert. Β«Er hatte mich nach meinem Ausscheiden bei Hanhart gebeten, eine neue StossΒrichtung fΓΌr Kienzle zu entwickelnΒ», erklΓ€rte Morf.
Klar zeigten sich die HintergrΓΌnde auch nicht beim Treffen von Morf und Hahn mit Gaydoul 2010. Was Gerd-RΓΌdiger Lang, der Chronoswiss nun abgeΒstossen hat, in dem GesprΓ€ch nicht ahnen konnte und wohl auch nicht Gaydoul, der Hanhart kΓΌrzlich zum Verkauf stellte: Ein Bund mit der deutschen Kienzle AG, die Marco Hahn 2006 mit einem anderen ΒInvestor ΓΌbernommen hatte, war unmΓΆglich. Kienzle aus Hamburg war im Januar 2010 in die Insolvenz gerutscht. So erging es zuvor schon mancher Firma aus dem Portfolio des deutschen Investors.
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Lukrativer Markentransfer
Was in der Schweiz als hΓΌbsche Kienzle-Investorenstory erscheint, kΓΆnnte sich als geschickter Schachzug entpuppen. Im Jahr vor der Insolvenz der Kienzle hatte sich Hahn, der mit dem damaligen Kienzle-GeschΓ€ftsfΓΌhrer und -Teilhaber eng verbunden war, als Miteigner die Markenrechte der deutschen Firma gesichert und in sein Schweizer Unternehmen, die Rooster Holding aus Meggen, transferiert. Knapp vor der Insolvenz stiess er seinen Mehrheitsanteil an der Kienzle ab. Der Kienzle-Chef schaute mit seinem Anteil in die RΓΆhre. Nicht nur er.
WΓ€hrend die neue Kienzle in der Schweiz entsteht, sogar mit einer Vertriebsfirma in Hamburg, lΓ€uft das Insolvenzverfahren der alten Kienzle aus Hamburg noch und warten die GlΓ€ubiger auf ihr Geld. Ohne Markenrechte kann sich die Firma nicht bewegen. Mittlerweile schlummern die Kienzle-Marken mit einem vertraglich bezifferten Wert von 4,8 Millionen Franken in der Premier Trademarks, einer Tochter der Independent Watch Group. Deren GeschΓ€ftsfΓΌhrer: Thomas Morf. Zur Insolvenz der Kienzle AG sagte er: Β«Davon habe ich als Kenner der Industrie gehΓΆrt, kannte aber die verantwortlichen Leute dahinter nicht.Β»
Die Website der Schweizer Kienzle, an der Morf schmiedet, spart das Thema aus. Von einer Insolvenz ist dort keine Rede. Dabei schildert die Site β nach dem GrΓΌndungsjahr der Firma Kienzle 1822 genannt β aufwendig die lange Geschichte der Marke. Die will Thomas Morf jetzt nutzen. Β«Mit einer so grossartigen Historie kann man einiges erreichen.Β» Dieses FrΓΌhjahr soll die neue Kienzle-Marke auf wichtigen Uhrenmessen wie der Baselworld ihren Einstand geben. Einen Flagship Store gibt es schon, in der Altstadt der Uhrenmetropole Luzern, ganz in der NΓ€he der bekannten Firma Bucherer. Mangels neuer Uhren zeigt er die alten Kollektionen der deutschen Kienzle.
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FΓΌr Mitte 2014 ist der Start der neuen Zeitmesser geplant: eine kleine Kollektion mit 25 Modellen, Β«scharf positioniertΒ», wie Morf sagt. 500 bis knapp 4000 Franken sollen die Uhren kosten. 100β000 verkaufte StΓΌck pro Jahr hΓ€lt Morf langfristig fΓΌr mΓΆglich. Daran zweifeln Branchenexperten. Β«Kienzle-Uhren waren billig, wurden an Tankstellen verkauft. Es fehlen starke MarkenwerteΒ», sagt ein Kienzle-Kenner. Ein anderer, im UhrengeschΓ€ft lange engagierter Investor sagt: Β«Warum sollte jemand um die 2000 Franken fΓΌr Kienzle ausgeben, wenn er dafΓΌr schon eine Uhr von Maurice Lacroix oder Longines bekommt?Β»
PechstrΓ€hne
Einige Jahre lief dem Uhrenmanager Thomas Morf das GlΓΌck nicht gerade hinterher. Erst musste er Bucherer 2010 verlassen. Dabei hatte er die Luxusuhrenmarke Carl F.βBucherer wΓ€hrend fast zehn Jahren aufgebaut. Seit Morfs Abgang verdreifachte sich der Absatz der Marke von 6000 auf 20β000 Uhren. Γber die GrΓΌnde des ohne Dankesworte und mit sofortiger Wirkung verkΓΌndeten Abtritts als Chef von Carl F.βBucherer vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Der Vorfall muss angesichts dieser Art des Abgangs heftig gewesen sein. Nach nur gut zwei Jahren quittierte Morf im Zwist Anfang 2013 auch den Job als Chef von Hanhart.
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Morf und Gaydoul hatten sich ΓΌberworfen. Bevor Morf 2010 anfing, wurden Hanharts Uhren unter Gaydoul und ΒInvestor Thomas Matter mit 2000 bis ΓΌber 7000 Franken bepreist. Laut Branchenkennern zu teuer. Gaydoul wollte in die Luxusliga. Morf machte mit, behielt die PreishΓΆhe bei. Im Businessplan legten sie einen Gewinn in wenigen Jahren fest. Bis 2016 wollte Morf 10β000 statt der rund 2000 verkauften Uhren. Daraus wurde nichts. Gaydoul riss der Geduldsfaden.
Weder er noch Hanhart wollten sich Γ€ussern. In der Branche kursiert das GerΓΌcht, Morf habe die Lager fΓΌr das UhrengeschΓ€ft ΓΌbertrieben vollgestopft und Millionen Franken mehr als fΓΌrs Jahr nΓΆtig investiert. Morf kontert, er habe gewollt, dass Hanhart von den LagerbestΓ€nden lΓ€nger zehren kΓΆnne. Angesichts von Hanharts Verlusten wΓ€re eine vorsichtigere Kalkulation wohl besser gewesen.
Zudem habe Morf UmsΓ€tze mit einem US-HΓ€ndler verbucht, obwohl dieser die Ware wieder unverkauft zurΓΌckschicken konnte, was er spΓ€ter auch tat, wie es heisst. Dadurch hΓ€tten Hanharts ErlΓΆse schΓΆner ausgesehen, als sie real waren. Der US-HΓ€ndler habe sich damals selbstΓ€ndig gemacht, aber die richtigen Leute gekannt, so Morf. Β«Er besass zu wenig Βliquide Mittel, um alles vorzufinanzieren. Daher haben wir ihm lΓ€ngere Zahlungsziele gewΓ€hrleistet.Β» Auch fΓΌr diese SchΓΌtzenhilfe dΓΌrfte Gaydoul wenig VerstΓ€ndnis gehabt haben. Schliesslich schrieb Hanhart ein Millionenminus. Letztlich sollen Hanhart aber auch von der Gaydoul Group nicht freigegebene Zahlungen fΓΌr Lieferanten das Leben erschwert haben. Am Ende sah Gaydoul wohl nur noch den steten Geldabfluss, und Morf trΓ€umte von seinem Gewinnziel. Das Vertrauen war gebrochen.
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Seinen Wechsel ins Firmennetz der Hahns hatte Morf da bereits in Aussicht. Seit MΓ€rz 2012 arbeitete er nebenher als PrΓ€sident der neuen Kienzle in Meggen, sechs Monate spΓ€ter lΓΆste er bei der Mutterfirma Independent Watch Group Hahns Ehefrau als PrΓ€sident ab, die zuvor das Amt von Marco Hahn ΓΌbernommen hatte. Nach dem Ausstieg bei Hanhart wurde Morf GeschΓ€ftsfΓΌhrer der Firmen. Auf Hahn blickt Morf positiv: Β«Ich habe Herrn Hahn immer als absolut korrekten Mann kennen gelernt.Β»
Teures Vertrauen
Das dachte einst auch Dirk Kessemeier. Und tΓ€uschte sich schwer. Heute fordert er von Hahn 30 Millionen Franken, die er in rechtskrΓ€ftigen Urteilen 2009 zugesprochen bekam.
Der GrΓΌnder der Leasinggesellschaft Euro Leasing arbeitete vor Jahren eng mit Marco Hahn als Investor zusammen, vertraute ihm. Β«Er hat es leicht geschafft, Vertrauen aufzubauen. Ich habe schon viel erlebt in meiner GeschΓ€ftszeit, aber dennoch konnte er mich blendenΒ», sagt Kessemeier. Β«Er macht Eindruck, wenn er auftaucht, kommt sehr geschΓ€ftsmΓ€nnisch und vermΓΆgend daher. Marco Hahn kann Menschen fΓΌr sich einnehmen und begeistern. Dadurch gewinnt er andere dafΓΌr, seine GeschΓ€fte abzuwickeln und die Verantwortung zu tragen.Β»
Der 45-jΓ€hrige Hahn nennt sich gelernter Kaufmann. Es klingt nach den ehrbaren Hamburger Kaufleuten. Nahe der Stadt lebte Hahn lange und entwickelte ein undurchsichtiges Firmengeflecht. Schon mit 30 Jahren grΓΌndete er die Marco Hahn Holding. Viele Firmen, manche reine Beteiligungsvehikel, siedelte er in seiner Heimatstadt Flensburg an.
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FΓΌr Kessemeier wurde sein Vertrauen teuer. Hahn beglich DarlehensvertrΓ€ge mit ihm nicht. Bis Sommer 2008 zahlte er Zinsraten. Dann zog er in die Schweiz. Kessemeiers Betreibungen dort laufen ins Leere. Hahn gibt sich mittellos und wohnt zugleich mit seiner Familie in einer Villa in Meggen mit Seeanstoss fΓΌr zuletzt monatlich 17β000 Franken Miete.Auch im Ferrari wurde er schon gesehen. Β«FΓΌr mich bleibt Herr Hahn ein schwer KriminellerΒ», sagt Kessemeier. Wegen dieses Ausdrucks verklagte ihn Hahn. Die Richter wiesen die Klage zurΓΌck.
Schon vorher hatte Hahn mit seinem Firmennetz undurchsichtige GeschΓ€fte abgewickelt. Das zeigt der Fall Datasave. 2004 meldete Hahns einstige Firma Insolvenz an. Tausende AktionΓ€re verloren Geld. 2011 verurteilte das Hamburger Landgericht Hahn zu zwei Jahren Haft auf BewΓ€hrung. Unter Hahns Einfluss seien von Datasave Millionengelder ohne ΒGegenleistung und Sicherheiten in die KanΓ€le seines Firmenimperiums geflossen und hΓ€tten dort zirkuliert. 2013 verurteilte ein Gericht Hahn und die Flensburger Sparkasse zur Zahlung von total 65 Millionen Euro an Frank Thielert, GrΓΌnder des einstigen Flugzeugherstellers Thielert, weil Hahn mit Hilfe der Bank drei Millionen ihm von Frank Thielert geliehene Aktien der Flugzeugfirma unrechtmΓ€ssig verΓ€ussert hatte. Die Berufung in dem Prozess lΓ€uft noch.
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Die Staatsanwaltschaft Kiel hat Hahn noch im Visier. Sie reichte Anklage gegen ihn wegen Untreue und Betrugs ein. Im Vorfeld des Darlehensvertrags mit Kessemeier soll Hahn in der gemeinsamen ΒBeteiligungsfirma gehaltene Thielert-ΒAktien verkauft und auf Privatkonten ΓΌberwiesen haben. Β«Er hat uns an der Nase herumgefΓΌhrtΒ», sagt Kessemeier. Noch ist die Klage nicht vom Gericht Βangenommen. Die Unschuldsvermutung gilt. Gleich verhΓ€lt es sich mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Vollstreckungsvereitelung. Sie untersucht, ob Hahn VermΓΆgen beiseitegeschafft hat, um Geldeintreibungen zu entgehen. So gab Hahn 2011 in einer eidesstattlichen Versicherung gegenΓΌber einer Schuldtitel vollstreckenden Gerichtsvollzieherin an, seit 2009 ein GrundstΓΌck an seine Ehefrau abgegeben zu haben.
Marco Hahn will sich laut seinem ΒAnwalt zu keinem der Themen Γ€ussern. Kessemeier ist ernΓΌchtert. Β«Meine Erfahrung ist: Sobald man gegen eine von Hahns Firmen auf Herausgabe von Geldern klagt, zieht er VermΓΆgenswerte ab, und man geht leer aus.Β»
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