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Sinnlose Town-Hall-Meetings?

Wenn die Chefs die Belegschaft zusammentrommeln

An internen Firmentreffen kommen die Mitarbeitenden zusammen, um ihren Chefs zu lauschen. Mitunter wird wenig bis nichts kommuniziert.

Tina Fischer

HZ KI illustration on TOWNHALL / Management section
Das Mikrofon im Zentrum: An Town Halls geht es darum, Firmenzahlen zu präsentieren – und auch, sich selber ein Stück weit in Szene zu setzen. (Diese Illustration wurde vom KI-Modell Midjourney generiert und von einem Menschen überprüft und finalisiert.) HZ MONTAGE - BERNA / MIDJOURNEY

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Im Posteingang der Belegschaft klingelt es: «Town Hall in einer halben Stunde», verkündet die Mitteilung. Absender: die Geschäftsleitung. Die Botschaft: unbekannt. Doch alle wissen: Das bedeutet nichts Gutes.
Wenn Firmen kurzfristig zu einer Town-Hall – zur physischen Versammlung der Mitarbeitenden – einberufen, dann muss die Botschaft dringlich sein. Sei es, weil der Konzern den CEO absetzt, Aktivisten das Haus besetzen und die Firma das interne Vorgehen kommuniziert oder weil die Firmenzahlen in den Keller rasseln. So zumindest erwarten das die meisten.

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