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Salär-Coach Elisabeth Mlasko: «Die eigene Haltung macht den Unterschied»

Businessberaterin und Salär-Coach Elisabeth Mlasko sagt, dass der Gender-Pay-Gap zum Teil selbstgemacht ist, und gibt Tipps für den Gehaltssprung.

Sira Huwiler-Flamm

Illustration Management / HZ 17 - Lohnverhandlung
«Wir dürfen nicht zu nett sein. Ein bisschen mehr Egoismus ist erlaubt und tut langfristig dem Seelenfrieden und dem Bankkonto besser», sagt Elisabeth Mlasko. Andrea Caprez

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Der Gender-Pay-Gap ist immer noch traurige Realität. Die Statistik des Bundesamtes zeigt: Auch in der Schweiz verdienen Frauen im Schnitt noch rund 19 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In manchen Branchen macht die Lohnlücke für die gleiche Arbeit sogar 33 Prozent aus – etwa im Finanz- und Versicherungssektor.
Eine Businessexpertin, die sich seit zwölf Jahren als selbstständige Beraterin und analytische Psychologin für die Stärkung von Frauen in der Schweiz einsetzt, ist Elisabeth Mlasko aus Zürich. «Ich bin ja selbst eine Frau, die jahrzehntelang Ellenbogen in der männerdominierten Businesswelt zeigen musste», sagt die gebürtige Österreicherin, «und hatte damals keine Vorbilder und wenig Unterstützung. Ich hätte mir gezielte Coachings gewünscht.»

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