Abo
Yaël Meier coacht Tina Müller

Führungserfahrung gegen digitale Expertise und junge Perspektiven

Von der Weleda-Chefin bis zu den PwC-Partnern: Jetzt lassen sich Führungskräfte von jüngeren Mitarbeitenden coachen. Ein Trend mit Zukunft.

Tina Fischer

Yael Meier und Tina Müller
Das bekannteste Reverse-Mentoring-Paar: Die Weleda-Chefin Tina Müller und Zeam-Gründerin Yaël Meier erzählen auf Linkedin von ihren Erfahrungen. zVg

Werbung

Heute arbeiten in Schweizer Unternehmen bis zu vier Generationen zusammen. Jede bringt ihre eigene Stärke mit: Die ältere Generation kann auf jahrzehntelange Berufserfahrung zurückgreifen und hat schon manche Krise durchlitten. Die Berufseinsteiger indes bringen den frischen Blick von aussen mit und haben ein intuitives Verständnis von digitalen Technologien.
Diese Differenzen zwischen den Generationen können für viel Unmut im Unternehmen sorgen. Doch das muss nicht sein. Denn kluge Unternehmensführung fördert das Verständnis zwischen Jung und Alt. Ein neues Instrument hierfür ist Reverse Mentoring: Alte coachen Junge, Junge coachen Alte. Während erfahrene Mitarbeitende ihr Fachwissen und ihre Führungskompetenz weitergeben, helfen jüngere Kolleginnen mit digitalem Know-how und bringen neue Perspektiven ein.

Werbung