Rainer Zitelmann war Maoist, heute liebt er den Kapitalismus. Dieser sei für Arme häufig wichtiger als für Reiche, sagt er.
Harry Büsser
Der Psychologie der Superreichen widmete Rainer Zitelmann ein eigenes Buch. Er sagt, für den Weg zum Reichtum braucht es eine feste Entscheidung. Thomas Schweigert
Rainer Zitelmann, Sie wurden auf Vortragsreisen als dicker Bizeps des Kapitalismus angekündigt. Sie tragen T-Shirts mit der Aufschrift «I love capitalism». Würden Sie ihn auch lieben, wenn Sie nicht reich wären?
Der Kapitalismus ist für schwache und arme Menschen viel wichtiger als für die Reichen.
Das sehen viele Arme anders.
Die Starken setzen sich doch in jedem System durch, auch im Sozialismus.