1. Home
  2. Wie sich Pierin Vincenz in den Abgrund reissen liess

Komplizen 
Wie sich Pierin Vincenz in den Abgrund reissen liess

pierin vincenz

Pierin Vincenz: Seit Anfang März in Untersuchungshaft.

Quelle: Keystone .

Zusammen mit Beat Stocker landete der Ex-Raiffeisen-Chef in Untersuchungshaft. Doch wer ist der Mann, der im Hintergrund die Fäden zog?

Veröffentlicht 28.03.2018

Seit mehr als vier Wochen sitzt der Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz bereits in Untersuchungshaft – doch dabei wird kaum beleuchtet, dass er einen Komplizen hat, der das gleiche Schicksal teilt: Den Unternehmensberater Beat Stocker.

Wie wir in unser Titelgeschichte nachzeichnen, verbindet die beiden Männer eine zwanzigjährige Freundschaft, in der sie sich geschickt die Deals zuspielten. «Wie Zwillingsbrüder» seien sie gewesen, berichten enge Bekannte von Vincenz, «ganz eng verschweisst.»

Die Verbindung war so eng, dass sich Vincenz  sogar ein Büro bei Stockers Beratungsfirma Fides Business Partner in Zürich hielt und dort zahlreiche Geschäftsfreunde traf. Er versorgte seinen Kompagnon auch mit Beratungsaufträgen im Rahmen der Raiffeisen-Diversifikationsstrategie und zahlte dafür teilweise mehr als eine Million Franken pro Jahr.

Consulting-Dienstleistungen

Die Aufträge waren vage gefasst und wurden mit «allgemeinen Consulting-Dienstleistungen» definiert. Vincenz hatte als CEO einen eigenen Budget-Posten für derartige Mandate.

Die Untersuchungshaft ist für Stocker besonders zermürbend: Wie mehrere Quellen bestätigen, leidet er unter Multipler Sklerose. Lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe, wie eine sehr spezielle Männerfreundschaft im Zürcher Polizeigefängnis endete.

Die Titelgeschichte sowie weitere spannende Themen lesen Sie in der neuen BILANZ, erhältlich ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem im Briefkasten.

Anzeige
BILANZ April 2018
Quelle: Bilanz