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Ex-Schindler-Chef

Was macht bloss Silvio Napoli?

Der ehemalige Schindler-CEO begibt sich als Chef von Lucid auf eine wilde Fahrt. Der E-Auto-Hersteller kämpft mit Problemen, doch ein Grossauftrag über 25'000 Autos bringt Hoffnung.

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Im Juni hat er den CEO-Posten beim E-Auto-Hersteller Lucid Motors übernommen. Das US-Unternehmen ist offenbar auf Schlingerkurs.
Im Juni hat er den CEO-Posten beim E-Auto-Hersteller Lucid Motors übernommen. Das US-Unternehmen ist offenbar auf Schlingerkurs. Keystone

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30 Jahre und damit fast seine gesamte berufliche Karriere verbrachte Silvio Napoli beim Liftbauer Schindler. Zuletzt war er in der von der Familie um Patron Alfred Schindler kontrollierten Firma CEO und Präsident. Der Rücktritt vom Chefposten 2025 war erwartet worden. Dass er auch das Präsidium abgab, kam dagegen überraschend.
Im Juni hat er den CEO-Posten beim E-Auto-Hersteller Lucid Motors übernommen. Damit hat sich Napoli auf eine ungleich wildere Fahrt begeben. Das US-Unternehmen ist offenbar auf Schlingerkurs. Im Juli sorgte ein Blog-Beitrag für Aufregung, der vermeldete, dass das Beratungsunternehmen AlixPartners Lucid verschiedene Szenarien zur Restrukturierung empfohlen habe: darunter ein Going-private oder der Antrag auf Gläubigerschutz. Trotz einem Dementi stürzten die Aktien ab. Napoli sagte später, Lucid brauche «starke Medizin». Dazu zählt er einen Stellenabbau, die Reduktion der US-Produktionskapazitäten und einen Umbau im Management. Zuletzt gab es Good News: Uber-Konkurrent Bolt will 25’000 autonome E-Autos von Lucid einsetzen.

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