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Die Firma Advanon AG aus Zürich lockt neue Mitarbeiter mit vielfältigen Fringe Benefits, unter anderem unlimitierte Ferientage.Im Bild: Phil LojaconoBild Daniel Kellenberger
Quelle: Blick

Phil Lojacono

Advanon

Das Fintech Advanon besorgt Gläubigern, die sehnsüchtig darauf warten, dass die Kunden ihre Rechnungen bezahlen, finanzielle Liquidität – indem es Investoren bringt, die diese Rechnungen vorfinanzieren. Der smarte Lojacono gründete das Start-up mit zwei Partnern und expandierte schon bald ins Ausland. Vor einem Dreivierteljahr aber kam es zum ­Rückschlag: Ein Kunde hatte Rechnungen ­gefälscht. So entstand bei den Investoren dieser erfundenen Forderungen ein Millio­nenverlust.

Das schadet auch dem Firmenwert. Zwar stärkte der renommierte Advanon-Aktionär Daniel Gutenberg später Lojacono den ­Rücken, doch der Imageschaden war angerichtet. Und keiner redete mehr über die Wohltaten, die Advanon ihren Software­entwicklern zuteilwerden lässt und die per «Blick» öffentlich gemacht wurden: ÖV-Abonnements und täglich Frühstück gratis, Home Office, bezahlte Ferienreisen und sogar unlimitierte Ferientage. Gute Entwickler seien eben schwer zu finden und noch schwerer zu binden, so Lojaconos Begründung.

Dass es seit dem Betrugsfall im vergangenen Sommer still wurde um ihn, ist wohl ein gutes ­Zeichen, dass sich die Firma Advanon langfristig vor allem als Wellnessoase einen Namen machen kann.

(Stand: Mai 2019)

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2019
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