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Nilson Kufus, Gründer und CEO vom Schweizer Start-up Nomoko. Die Jungfirma baut eine hochauflösende, an einer Drohne befestigte Kamera, scannt ganze Städte und entwickelt daraus extrem genaue 3D-Modelle. Fotografiert am 18. Januar 2018 in Zürich. © Severin Bigler / Lunax
Quelle: © Severin Bigler / Lunax

Nilson Kufus

Nomoko

Der Begriff der Stunde heisst «Mirror World». Eine digitale Parallelwelt, die den Planeten hochaufgelöst in 3-D darstellt und mit Daten wie Wetterinformationen oder ­Verkehrsströmen anreichert. Sie bringt neue Geschäftsmodelle für Autobauer, Städteplaner, Meteorologen oder Game-Entwickler mit sich. Seit einiger Zeit steht darum ein Start-up aus Zürich-Wipkingen unter Beobachtung. Die 27 Mitarbeiter von Nomoko entwickeln unter Co-Gründer und CEO Nilson Kufus eine Plattform, die ihren Kunden den Zugang zur ­Spiegelwelt ermöglicht. Sie fotografieren die Welt von oben und machen daraus 3-D-Modelle.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. «Es gibt derzeit aber noch keinen Konkurrenten, der so hochauflösende Daten on scale liefern kann wie wir», sagt der Zürcher, der in Maastricht Arts and Science studierte und mit 20 Jahren seine Eiskunstläuferkarriere beendete. Nomoko gründete er zusammen mit dem Rechnungsprüfer Vincent Pedrini und dem ETH-Umweltingenieur Kevin Mersch. Letzterer ist kürzlich ausgestiegen. Auf Partnerschaften, Investoren und Kunden angesprochen, hüllt sich Kufus in Schweigen. Einen Exit, zum Beispiel in die Arme von Google, schliesst er aus: «Unser langfristiges Ziel ist die Börse.»

(Stand: Mai 2019)

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