Die vielen Fehlschläge, die lange vor Pfisters Amtsantritt ihren Ursprung hatten, werfen zudem ein trübes Licht auf das Departement: Hunderte von Millionen für Drohnen, die schon seit 2019 fliegen sollten, aber immer noch nicht einsatzfähig sind, ausufernde Kosten für ein neues Luftraumüberwachungssystem, der drohende Aufpreis beim Kauf des US-Raketenabwehrsystems Patriot. Die Problemliste ist unvollständig. Diese Altlasten muss Pfister nun abarbeiten. Deutliche Sparmassnahmen in der Verwaltung wären ein wichtiges Zeichen in Richtung Vertrauensaufbau. Das VBS prüft, wie es die Verwaltungsabläufe bis 2028 effizienter aufstellen kann. Das muss schneller gehen. Es gibt triftige Gründe für eine Aufstockung des Verteidigungsetats: Doch wer dazu Steuererhöhungen verlangt, muss beweisen, dass er mit den bestehenden Geldern sorgfältig wirtschaftet.