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Christie's-Chefin im Gespräch

«Es ging um einen Ferrari – und war ein spektakuläres Onlineduell, grossartig»

Bonnie Brennan erzählt, wie sie neue Kundinnen anlockt und welche Bedeutung die Besitzerfamilie Pinault hat.

Marcel Speiser, Ringier AG

A new Jony Ive designed rostrum at Christies, London., King Street, UK - 05 Mar 2026
Bonnie Brennan: «Die Pinaults als Besitzerfamilie sind für Christie's von grösster Bedeutung.» Dukas

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Der Hauptsitz von Christie’s ist in London, Chefin Bonnie Brennan ist Amerikanerin und leitet das traditionsreiche Auktionshaus von New York aus. Zum Interview aber empfängt sie die Handelszeitung in Paris. Nur einen Steinwurf von der berühmten Prachtstrasse Champs-Élysées entfernt, an der Avenue Matignon, residiert der französische Ableger des globalen Unternehmens in einem wunderschönen Palast. Ein Büro hat Brennan in Paris nicht, sie hat für das Gespräch aber kurzerhand ihre Frankreich-Chefin ausquartiert. Deren Büro lebt: Kunstbände, kleine Skulpturen, Einladungen und Kataloge stapeln sich unter der Stuckdecke, der Blick durchs Fenster geht auf das Grand Palais und den kleinen Marigny-Park.
Brennan erzählt, dass sie sich soeben ein kleines KI-Gadget bestellt habe, das ihr helfen solle, ihren geschäftlichen Alltag zu bewältigen, indem es Gespräche und Meetings aufnehme und am Abend zusammenfasse. Dann sagt sie: «Let’s talk!»
Über die Autoren
Marcel Speiser, Ringier AG
Marcel Speiser
Marcel Speiser ist Stv. Chefredaktor bei der Handelszeitung und arbeitet seit 1999 im Wirtschaftsjournalismus. Er gilt als Kenner der Uhrenindustrie und der Luxusgüterbranche.

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