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Victor Emanuel Graf Dijon von Monteton

«Im Orchester haben alle die gleichen KPIs»

So prägte die frühe Karriere als Dirigent und Pianist den heutigen Unternehmensberater.

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<p>Nur einmal im Jahr dirigiert der heutige Unternehmensberater ein Orchester – für einen guten Zweck.</p>

Nur einmal im Jahr dirigiert der heutige Unternehmensberater ein Orchester – für einen guten Zweck.

Jonathan Labusch

Im Rahmen des Artikels «Führen im Takt» erzählt ein ehemaliges Wunderkind von seiner Karriere als Dirigent, die er mit zwölf Jahren begann. Disziplin und klare Ziele prägten ihn von früh auf. Heute nutzt er diese Erfahrungen als Unternehmensberater und organisiert ein jährliches Benefizkonzert, das junge Musiktalente unterstützt.

Ihre Karriere begann schon als Kind – genauer gesagt als Wunderkind.

Mit drei Jahren habe ich angefangen, Klavier zu spielen, und mit zwölf zu dirigieren. Ich gewann dann einige Wettbewerbe und habe mit 13 meinen ersten Plattenvertrag bekommen. Zu der Zeit konnte ich auch die Schule abschliessen und an der Musikhochschule Karlsruhe Klavier studieren.

Warum haben Sie das aufgegeben?

Ich war bis etwa 24 Dirigent. Obwohl ich diesen Beruf mit sehr viel Leidenschaft verfolgt habe, stellte ich mir irgendwann die Frage, ob ich das für den Rest meines Lebens machen möchte. Irgendwie war mir das nicht genug. Ich habe dann an der ETH einen MBA gemacht und arbeite seither als Unternehmensberater.

Über die Autoren
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Anne-Barbara Luft
Anne-Barbara Luft

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