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Langjähriger SGV-Direktor

Was macht bloss Hans-Ulrich Bigler?

Der 68-Jährige ist heute in verschiedenen Gremien aktiv und kämpft für die Nuklearenergie.

BIL Stehsatz / Redaktionsmitarbeiter / Erich Buergler BA 1/4rgler

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Hans-Ulrich Bigler sieht die Atomkraft als Schlüssel für den steigenden Strombedarf der Schweiz. PR

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Hans-Ulrich Bigler (68) war 15 Jahre Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) und trieb dabei seine streng liberale Agenda voran. Stets kämpfte er gegen die überhöhte «SRG-Steuer» für KMUs und war im Initiativkomitee der Halbierungsvorlage. Nach der Abstimmungsniederlage zeigt er sich gelassen. «Bei einer nächsten Abstimmung in zehn Jahren würden Jüngere den Ausschlag geben, und die nutzen die SRG-Kanäle kaum», sagt er.
Bigler, der 2019 als FDP-Nationalrat abgewählt wurde und nach dem Übertritt zur SVP erfolglos für den Zürcher Kantonsrat und später den Nationalrat kandidierte, ist heute in verschiedenen Gremien aktiv. Er sitzt unter anderem im Verwaltungsrat des AHV-Ausgleichsfonds und ist Vizepräsident des Stiftungsrats der Auffangeinrichtung BVG. Zudem ist er Präsident des Nuklearforums Schweiz und im Vorstand von Nucleareurope, beides Lobbying-Plattformen zur Nutzung von Kernenergie. «Der Stromkonsum wird derart stark zunehmen, dass es diese Technologie braucht», sagt Bigler, der seit über 40 Jahren verheiratet ist und drei erwachsene Kinder hat.

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