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Gregoire Poux-Guillaume

Grégoire Poux-Guillaume

Seitdem Grégoire («Greg») Poux-Guillaume im Dezember 2015 sein Amt als Sulzer-Chef angetreten hat, beginnen sich die Wolken über dem Winterthurer Traditionskonzern zu verziehen. Bestelleingang und Umsatz steigen, im Herbst konnte der Konzern seine Wachstumsziele erhöhen, die Aktien haben in den letzten zwölf Monaten über 20 Prozent zugelegt – dies, nachdem Sulzer zuvor während acht Jahren in einer Negativspirale gefangen gewesen war. Läuft alles nach Plan, werden 2018 Umsatz und Marge spürbar wachsen.
Poux-Guillaume reduziert die Abhängigkeit des Industriekonzerns vom Öl- und Gaspreis, indem er in drei der vier Divisionen Zukäufe durchführt. Besonders die Sparte Applicator Systems baut er aus, etwa durch die Übernahme der deutschen Geka, die Kosmetikprodukte wie Mascara und Nagellack herstellt. Und er baut das Servicegeschäft aus, welches wiederkehrende Einkünfte bringt. Die Kosten senkt er durch die konsequente Umsetzung des Sparprogramms «Sulzer Full Potential», das noch sein glückloser Vorgänger Klaus Stahlmann initiiert, aber nicht richtig durchgesetzt hatte. Ihm fehlte die Hausmacht.
Poux-Guillaume hat daraus gelernt und mit schnellen Schnitten die teilweise jahrzehntealten Seilschaften im Konzern eliminiert. Stattdessen hat er Vertraute und Landsleute in die Schlüsselpositionen gehievt – vier der acht wichtigsten Positionen bei Sulzer werden nun von Franzosen besetzt. Dass über dem Sulzer-Hochhaus in Winterthur nun die Tricolore wehe, wie böse Zungen behaupten, stimmt jedoch nicht.

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