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Giovanna Di Marzo Serugendo
Quelle: Elie Zagury

Giovanna Di Marzo Serugendo

Leiterin Centre Universitaire d’Informatique, Universität Genf

In der perfekten Welt von Giovanna Di Marzo (52) Serugendo läuft alle Software von alleine. Programmieren, installieren, fertig. Die Professorin an der Uni Genf forscht an vorderster Front im Bereich der autonomen Systeme. Sie hat sich ­darauf spezialisiert, vertrauenswürdige und einfach kontrollierbare Software zu bauen. Die Fachwelt spricht von Smart Services – automatisierten digitalen Dienstleistungen, die grosse Datenmengen verarbeiten können. Eines ihrer ­aktuellen Projekte ist Géofab, eine Open-Data-Plattform, die Firmen aus der Grossregion Genf Geodaten für innovative Dienstleistungen bereitstellt.

Im ­Vorstand des Vereins Swiss Alliance for Data-Intensive Services hilft sie mit, die industrielle und die akademische Welt zusammenzubringen. Seit 2011 führt Di Marzo Serugendo das Genfer Institute of Information Service Science. Die riesige Spannweite der Forschungsfelder reicht da von E-Health über GPS-Systeme bis hin zur grafischen Datenverarbeitung. Die Mutter von vier Kindern zwischen 12 und 22 Jahren kam in Italien zur Welt und wuchs in Genf auf. 1999 doktorierte die Doppelbürgerin im Bereich Softwaretechnik an der ETH Lausanne, arbeitete danach zwei Jahre lang am CERN und forschte und dozierte unter anderem fünf Jahre in London.

 

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2018
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