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Der Schweizer Entdecker Bertrand Piccard verfolgt seit seiner Kindheit den Traum, Grenzen zu überwinden. . Heute setzt er sich für grüne Technologien und nachhaltige Innovationen ein.
Bekannt ist Piccard vor allem wegen seiner spektakulären Abenteuer in der Luft, etwa der Umrundung der Erde mit Heissluft- und Gasballon, bis dato der längste Flug der gesamten Luftfahrtgeschichte.
GABRIEL MONNETBertrand Piccard reflektiert ihm Rahmen der Artikel-Servie «Warum es sich lohnt, zu träumen» darüber, wie er als Kind davon träumte, Entdecker zu werden, inspiriert von Astronauten und seinem Vater.
Ich hatte das Privileg, grossartige Entdecker und Astronauten zu treffen, die mich als Kind inspiriert haben. So war ich mir schon in sehr jungen Jahren sicher, dass ich ein Leben als Entdecker führen wollte. In den 1960er Jahren lebten wir in Florida, weil mein Vater ein U-Boot gebaut hatte, um den Golfstrom zu untersuchen. Damals konnte ich sechs Apollo-Raketenstarts beiwohnen, Astronauten aus den Mercury-, Gemini- oder Apollo-Programmen treffen. Für mich gab es keine Grenzen, ich ass mit Astronauten, Wissenschaftlern und Entdeckern zu Abend, und ihren Abenteuern zuzuhören, vermittelte mir den Eindruck, dass auch für mich in der Zukunft alles möglich sein würde.
Während der Einfluss, die Aussenwelt zu erkunden, von meinem Vater kam, stammt die Faszination für die innere Welt von meiner Mutter. Sie interessierte sich sehr für das Studium orientalischer Philosophien, Spiritualität, Psychologie. Ich wollte mit der Erforschung dieser inneren Welt beginnen. Ich wollte verstehen, was einen Menschen zum Aufblühen oder Deprimieren, zum Erfolg oder Misserfolg bringt. Deshalb wurde ich Psychiater und Psychotherapeut. Ich hatte grosses Glück, auf die Unterstützung meiner Eltern zählen zu können.
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