Guten Tag,
Du wolltest Rockstar werden, nun bist du Meeting-Held. Wer jung gross träumt, ist später erfolgreicher. Wirklich.
Musik, Sport, Wissenschaft: Wer sich hohe Ziele steckt, wird oft belohnt.
YvansWelcher Junge hat nicht davon geträumt, der nächste Johan Cruyff – oder für die jüngeren Semester: Jude Bellingham – zu werden oder ein Tech-Revoluzzer wie Steve Jobs oder der nächste Mick Jagger? Träume, ja. Und trotzdem sind das mehr als nur Fantasien – sie sind der Motor für unser (Berufs-)Leben. Wer träumt, ist tendenziell erfolgreicher. Das ist keine Esoterik, das ist Empirie. «Je grösser wir als Kinder träumen, desto weiter kommen wir. Träume sind sehr positiv korreliert mit dem, was wir erreichen», sagt Reto Odermatt, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Basel. Er hat vor drei Jahren als Co-Autor die Studie «All I have to do is dream?» in der renommierten Fachzeitschrift «European Economic Review» veröffentlicht.
Vielleicht sass Klein Alex in der Schule einst am berühmten Fensterplatz und träumte davon, die Bälle wie weiland Marco van Basten in die Maschen zu dreschen. «Er war mein Lieblingsstürmer», sagt Alex Frei, Rekordtorschütze der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und ehemaliger Goalgetter bei Borussia Dortmund, Stade Rennes und dem FC Basel. «Ich habe in der Schule immer den Berufswunsch Profifussballer aufgeschrieben.» Alex Frei hat hoch geträumt und noch viel mehr erreicht, «als ich mir jemals erträumt hätte». Vom Junior des FC Aesch ins Dortmunder Westfalenstadion mit 80’000 Zuschauern. Frei hat den klassischen Bubentraum gelebt.
In diese Reihe gehört auch der Abenteurer und Flugpionier Bertrand Piccard. «Ich war mir schon in sehr jungen Jahren sicher, dass ich ein Leben als Entdecker führen wollte», sagt er. «Ich hatte das Privileg, grossartige Entdecker und Astronauten zu treffen, die mich als Kind inspiriert haben.» Piccard entstammt einer Familie berühmter Forscher und Wissenschaftler. Dieses Umfeld machte ihm bewusst, dass für ihn in der Zukunft alles möglich sein werde. «Ich bin der Erwachsene geworden, der ich als Kind sein wollte.»
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