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Franco Stavano  CEO Jelmoli
Quelle: Pressebild

Franco Savastano

Warenhäuser wandern ins Internet. Dort aber dominieren neue Player, während sich die gestandenen Unternehmen wie Manor, Globus und Coop City viel zu lange mit dem Onlinekanal schwergetan haben. Sie halten am stationären Modell fest und suchen verzweifelt nach neuen Ideen, um die Kunden zurückzuholen. Franco Savastano (52), seit bald sieben Jahren Jelmoli-CEO, hat es als Premium-Anbieter einfacher als seine Konkurrenten. Auf Margenkiller wie Black Friday kann der gelernte Herrenmodeverkäufer getrost verzichten. Stattdessen trumpft er mit exklusiven Label-Kollaborationen und Foodangeboten auf. «Es braucht einen Begegnungsort mit Überraschungen, Begehrlichkeiten und Neuheiten», ist er überzeugt. Während die Mitbewerber weiter an Umsatz verlieren, legte er auf seinen 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche zuletzt wieder zu. Ganz zur Freude des Mutterhauses Swiss Prime Site (SPS), das damit den Wert des Jelmoli-Gebäudes an der Zürcher Bahnhofstrasse im Portfolio stetig erhöhen kann. Aktuell ist es sagenhafte 824 Millionen Franken wert. «Ohne einen guten Mieter würde das Gebäude an Wert verlieren, trotz der zentralen Lage», sagt SPS-CEO René Zahnd. Nun wagt Savastano gar die Expansion. In zwei Jahren zieht Jelmoli mit einem neuen Konzept im Klotener Flughafenanbau The Circle ein. Dann wird sich das Edelkaufhaus auch sonntags gegen das Internet beweisen können.

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