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Gildo Zegna, CEO of Zegna at Hotel St Regis in Bombay on 8th Decmber, 2017. Photo by Aniruddha Chowdhury/Mint
Quelle: MINT

Ermenegildo Zegna,

Die vergangenen Jahre waren schwierig, aber Ermenegildo Zegna (63) hat mit der höchst edlen gleichnamigen Tuche- und Bekleidungsfirma die Talsohle durchschritten. Umsatz und auch Gewinn legen zu, das zuvor aufgeblähte, teure Netz an eigenen Geschäften schrumpft allmählich auf ein finanziell bekömmliches Mass – in den zurückliegenden zwölf Monaten hat Zegna 15 weitere eigene Stores geschlossen, weltweit sind nun noch 272 in Betrieb, dazu kommen 232, die von Partnern geführt werden.

Der CEO der Familienfirma, der sich zur Unterscheidung vom gleichnamigen Gründer Ermenegildo, seinem Grossvater, lieber «Gildo» nennt, hat zuletzt einiges richtig gemacht – etwa den früheren Designer Alessandro Sartori zurückgeholt. Seitdem stossen die Kollektionen des Hauses wieder auf steigende Begeisterung. Zudem setzt Gildo stark auf Massanfertigung der ohnehin nicht allzu günstigen Zegna-Anzüge; das macht die Stücke teurer, aber passgenauer und einträglicher für die Firma. Und mit der Übernahme der kleinen, angesagten US-Herrenmarke Thom Browne will Zegna nun in Nordamerika wachsen, nachdem Russland und Asien bereits intensiv bearbeitet worden sind.

Die eigentliche Keimzelle der Firma, Herstellung und Verkauf edler Stoffe, wird nach wie vor am Standort Trivero betrieben. Ermenegildo Zegna selber wohnt im Tessin, wo er auch einer der grössten privaten Arbeitgeber ist. Das ganze Unternehmen beschäftigt rund 7000 Menschen, erwirtschaftet deutlich über eine Milliarde Euro und ist fest in der Hand der Familie Zegna.

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