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Martin Haefner und seine Frau wollen, dass ihr Vermögen nach dem Tod gemeinnützigen Zwecken wie Wissenschaft, Kultur und Artenvielfalt dient.
Mit 71 Jahren regelt Martin Haefner seine Nachfolge.
Herbert Zimmermann / 13 PhotoWerbung
Martin Haefner, Eigentümer des Autoimporteurs Amag, hat als wichtigen Teil der Nachfolgeplanung mit seiner Ehefrau die gemeinnützige Martin+Marianne Haefner Stiftung gegründet. Diese soll als sogenannte Verbrauchsstiftung die Vermögenswerte des kinderlosen Ehepaars Haefner nach seinem Ableben halten. Das Stiftungsvermögen soll dann zur Förderung und Unterstützung von Institutionen, Projekten und Persönlichkeiten in vier Wirkungskreisen (Wissenschaft und Technik, Bekämpfung absoluter Armut, Kultur sowie Artenvielfalt von Flora und Fauna) eingesetzt werden. Kein einfacher Schritt, denn Martin Haefner ist erst 71 Jahre alt, aber sehr überlegt.
Auf dem Asphalt läuft es nicht schlecht, die Amag – Importeurin der Marken aus dem Volkswagen-Konzern – war aber auch schon forscher unterwegs. 4,9 Milliarden Franken hat der Autohändler im vergangenen Jahr umgesetzt; rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Stärker gefordert war Haefner mit seinen Beteiligungen. Beim Textilmaschinenbauer Rieter beteiligte er sich an einer Kapitalerhöhung, und beim serbelnden Stahlkocher Swiss Steel schoss er über die vergangenen Jahre mehrere Hundert Millionen Franken ein – bislang ohne zählbaren Erfolg. Im Juni hat sich der Stahlkonzern von der Börse verabschiedet.
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