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Bjoern Flückiger
Quelle: Pressebild

Björn Flückiger

Leiter Fintech-Desk Finma, Bern

Der 29-jährige Björn Flückiger ist bei der Finanzmarktaufsicht (Finma) als Leiter des Fintech-Desks zurzeit ein gefragter Mann. Mit dem Hype um die ­Themen Blockchain, Kryptowährungen und Initial Coin Offerings (ICOs) ­stiegen die Anfragen bei der Finma im vergangenen Jahr ­sprunghaft an – auf 453. Der Fintech-Desk dient dabei als Anlaufstelle für alle Anfragen zum Bereich Fintech, sowohl für beaufsichtigte Unternehmen als auch für Start-ups.

Der Jurist stiess nach seinem Studium Ende 2013 über ein Praktikum zur Finma. «Für mich war es ein Learning on the Job», sagt Flückiger. Das Wälzen von Gesetzesbüchern gibt beim relativ neuen Thema Fintech wenig her. Deshalb sind für Flückiger Weiterbildungen und die tägliche Zusammenarbeit mit den Akteuren der Schweizer Fintech-Szene zentral. Dieser Austausch sei «eine Win-win-Situation», sagt er. Die dynamische Marktentwicklung der Blockchain-Technologie werfe viele Fragen auf, die über das Finanzmarktrecht hinausweisen und etwa auch das Zivil- und Konkursrecht betreffen.

Um am Ball zu bleiben, organisierte die Finma einen Blockchain-Round-­Table, an dem über 150 Vertreter aus der gesamten Finanzwirtschaft teilnahmen. Auch in diesem Jahr wird es Flückiger nicht langweilig. Im Februar 2018 ver­öffentlichte die Finma eine Wegleitung für ICOs. Nun will sie diese Anwendungen in der Praxis umsetzen.

 

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2018
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