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Elon Musk, Tim Cook und Co.

So viel Geld erhalten die bestverdienenden CEOs der Welt

So viel Geld, dass man gar nicht alles ausgeben kann: Immer öfter kassieren Geschäftsführer dreistellige

Milena Kälin

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Der erste Billionär der Welt, Elon Musk, hat gute Gründe für ausschweifende Freude. AFP

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Elon Musk ist der erste Billionär der Welt. Mit dem grössten Börsengang aller Zeiten seines Weltraumunternehmens SpaceX hat der Tesla-Besitzer die Marke geknackt.
Doch nicht nur beim Vermögen – auch beim Lohn hat Musk das höchste Lohnpaket aller Zeiten eingesackt. Um das Milliarden-Gehaltspaket von 2018 entstand eine riesige Debatte und ein jahrelanger Rechtsstreit. Im Dezember 2025 erlaubte das oberste Gericht in Delaware dann das Paket, das auf Aktienoptionen beruht. Der Wert des mit Abstand höchsten Gehaltspakets: 139 Milliarden Dollar.
Doch astronomische CEO-Löhne sind heutzutage nicht mehr selten. Die bestverdienenden Männer und Frauen der Welt sacken immer öfter dreistellige Millionenbeträge ein, wie unter anderem eine aktuelle Auswertung des Vergütungsanalysten Equilar zeigt.

Die Tech-Giganten

Tim Cook verdiente 2021 ganze 770 Millionen Dollar. Dabei handelt es sich aber nicht um seinen normalen Lohn. Der Apple-Chef feierte damals sein zehnjähriges Jubiläum beim Tech-Giganten. 2025 musste er sich mit einem Zehntel davon zufriedengeben – knapp 75 Millionen Dollar.
Das Grundgehalt ist bei solchen Mega-Abfindungen meist nur ein kleiner Bestandteil des Salärpakets. Die CEOs verdienen vor allem dank Aktienoptionen, Boni oder grosszügigen Vergütungspaketen – beispielsweise bei einem prominenten Abgang. Wie bei Warner-Bros-Chef David Zaslav. Mit der Übernahme des Medienunternehmens durch Paramount profitierte Zaslav von einer Abfindung von 887 Millionen Dollar. Dabei gibt es auch unbekanntere Firmenlenker, die 2025 richtig abkassierten. Etwa Shankh Mitra, CEO der börsenkotierten Immobilienfirma Welltower. Er verdiente letztes Jahr 821,1 Millionen Dollar.

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Es sind vor allem die Tech-Giganten aus den USA, die derart astronomische Löhne bezahlen. Prominentes Beispiel: Nvidia-CEO Jensen Huang verdiente am Höhenflug des Chip-Riesen und aktuell wertvollsten Unternehmens der Welt kräftig mit. Er sackte 2025 insgesamt 561 Millionen Dollar ein. Mit weniger als einer halben Milliarde muss sich dagegen Netflix-Boss Reed Hastings zufriedengeben. Auf seinem Konto landeten 454 Millionen Dollar. Die wohl bestbezahlte Frau der Welt durfte im letzten Jahr ebenfalls eine Abfindung im dreistelligen Millionenbereich mit nach Hause nehmen. Denise Coats, Geschäftsführerin des britischen Wettportals Bet365, verdiente laut der BBC 280 Millionen Pfund.
Selbst wenn die Firma noch nicht wie gewünscht performt, locken zum Teil hohe Löhne. Das zeigt das Beispiel R. J. Scaringe. Als CEO der E-Truck-Firma Rivian verdiente er letztes Jahr über 400 Millionen Dollar. Und das, obwohl seine Firma einen Verlust in Milliardenhöhe schrieb.

Schweizer CEOs abgehängt

In der Schweiz können die Topmanager von solchen Mega-Löhnen nur träumen. 2013 sorgte das Gehaltspaket von Daniel Vasella, damals CEO und Verwaltungsratspräsident von Novartis, für grosse Kritik. Wegen des Aufschreis verzichtete er gar auf die 72 Millionen Franken. Bereits 2006 hatte er 44 Millionen Franken eingesackt.

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Auch heutzutage ist der Chef des Basler Pharmariesen der bestbezahlte CEO der Schweiz. Vas Narasimhan steckte letztes Jahr fast 25 Millionen Franken ein. Da kommt einem der 15-Millionen-Lohn von Sergio Ermotti gar nicht mehr so hoch vor.
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