Wer wie die Badener das Thermalbad vor der Haustür hat, kann sich glücklich schätzen. Doch die charmante Aargauer Stadt bietet noch viel mehr als die vielfältige Auswahl an Thermalbädern und ihre reiche Geschichte. Es ist auch ein attraktiver Unternehmensstandort, der den Arbeitnehmenden viel Lebensqualität bietet. Baden vermittle «Grossstadt-Feeling ohne Hektik», wie die Autoren einer UBS-Studie bereits vor zwei Jahren feststellten. Die Nähe zur Natur und eine lebendige Kulturszene würden immer mehr Menschen aus Zürich und Umgebung anlocken.
Einer der Pluspunkte ist die zentrale Lage im grössten Wirtschaftsraum zwischen Zürich, Basel und Bern: Baden ist nur eine Viertelstunde mit der Bahn von Zürich entfernt. Die gute Lebensqualität ist auch ein Wirtschaftsfaktor, nämlich dann, wenn sie als Argument für das Employer Branding dient. Die Stadt Baden möchte dies unterstützen und hat mit New Work ein Angebot für Firmen lanciert: Damit können sich die Mitarbeitenden aktiv über Freizeit-, Gastro- und Kulturangebote in Baden informieren oder an individuell gestalteten Stadtführungen teilnehmen.
Synergien für Job und Alltag
In Zeiten von New Work, flexiblen Arbeitsformen und Homeoffice gewinnt ein attraktives Umfeld an Bedeutung, da es zu mehr Präsenzzeit am Arbeitsplatz im Betrieb motivieren kann. So kommen die Mitarbeitenden in den Genuss von Synergien für das Geschäft und den privaten Alltag. Unternehmen wie Accelleron Switzerland oder GE Vernova gehören zu den Nutzern des Angebots. Auch Hitachi Energy stellt seinen Mitarbeitenden die nützlichen Standorttipps von New Work Baden zur Verfügung. Die Firma publiziert die bereits aufbereiteten Informationen im firmeneigenen Intranet, auf digitalen Bildschirmen im Office und auf dem Shopfloor – gelegentlich auch per E-Mail oder über interne soziale Netzwerke. «Wir veröffentlichen die Informationen regelmässig, aber stets so, dass unsere internen Prioritäten gewahrt bleiben», erklärt Andreas Bachmann von Hitachi.
Anfang 2025 führte Hitachi eine quantitative Ausweitung der Publikationen durch und holte punktuell Rückmeldungen von Mitarbeitenden ein. Das Fazit: «Die Informationen und Angebote sind eine gute Ergänzung zu unserem Kommunikationsmix. Insbesondere Veranstaltungshinweise oder Gastro-Tipps wecken dabei Aufmerksamkeit.» Auf die Frage, was das Angebot noch attraktiver machen könnte, sagt Bachmann: «Exklusive Angebote oder kommerzielle Anreize wären ein Mehrwert.» Abschliessend betont er, dass sich in der heutigen digitalisierten Welt viele Mitarbeitende bereits selbst und bedarfsgerecht über digitale Kanäle zu lokalen Angeboten informieren.
Kunst, Kultur, Natur
Egal, wie man zu den Informationen gelangt, sei es durch den Arbeitgeber, durch eigene Recherchen oder Mund-zu-Mund-Propaganda: In Baden gibt es viel zu entdecken. Ende April, Anfang Mai finden beispielsweise die Badener Weintage statt. Neben vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch kulturelle Highlights: das Kurtheater Baden, das Stadtcasino, das auch Kleinkunst eine Plattform bietet, und alle fünf Jahre das Badener Stadtfest. Alle zehn Jahre erwartet die Besucher zudem das legendäre Volksfest, die Badenfahrt. Jedes Jahr im September zeigt das internationale Fantoche-Festival für Animationsfilm rund dreihundert animierte Kurz- und Langfilme aus aller Welt. Das Historische Museum Baden organisiert thematische Stadtführungen und beleuchtet in seinen Ausstellungen die Bäder- und Industriegeschichte der Stadt. Am 9. Mai 2026 wird das Museum Langmatt mit seiner historisch und national wertvollen Kunstsammlung feierlich wiedereröffnet. Und neben historischen Gebäuden, Boutiquen und Cafés ermöglichen auch zahlreiche Parks und Grünflächen die Erholung in der Natur.
Wer in Baden wohnt, hat die Möglichkeit, die kurzen Wege zum Arbeitsplatz entspannt zurückzulegen – zu Fuss oder mit dem Velo. Direkt am Limmatufer und in der Nähe des Bahnhofs gibt es lauschige Cafés und zentrale Sitzgelegenheiten. Hier lässt sich gemütlich ein Lunch verzehren oder ein Feierabendbier geniessen. Oder man schnürt die Joggingschuhe für eine Runde im Wald – selbst dieser befindet sich in Gehdistanz von den meisten Orten in Baden.