Die FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung – geht mit Rückenwind ins nächste Kapitel. Im Jahr 2025 wuchs die Mitgliederzahl um 5 Prozent auf 900 Mitglieder. Seit 2022 stieg der Umsatz um 14,3 Prozent, die Mitgliederzahl um 12,4 Prozent. Im Fokus stehen Nähe, Relevanz, Entscheiderzugang und inhaltliche Substanz. Die qualitative Entwicklung gewinnt an Bedeutung. Aus Vernetzung soll konkrete Standortwirkung entstehen – nicht einfach mehr Mitglieder, mehr Events, mehr Reichweite.
«New Zurich» – das Zukunftsbild
Die strategische Verschiebung ist sichtbar: Digital Hub, Nachhaltigkeit, Arbeitsmarkt und Nachwuchsförderung, Standortentwicklung und Leadership bilden heute die Schwerpunkte. Events bleiben wichtig, sind aber nicht mehr Selbstzweck. Sie setzen Themen, verbinden Branchen und tragen Impulse in die Region. Der Immosummit, das Wirtschaftsforum, die ICT-Roundtables, die Sustainability-Circles und CEO-Formate führen Wirtschaft, Gemeinden, Wissenschaft und Politik enger zusammen.
Das wichtigste strategische Projekt heisst «New Zurich», wie an der Generalversammlung am 13. April bestätigt wurde. Es soll die Region als eigenständigen, international wahrnehmbaren Wirtschafts- und Lebensraum profilieren. Die Flughafenregion ist längst mehr als ein Verkehrsknotenpunkt: Sie verbindet Flughafen, Innovationspark, urbane Wachstumsräume, internationale Unternehmen, MICE-Infrastruktur, ICT-Kompetenz und Gemeinden mit hoher Arbeitsplatzdichte.
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Seit der Gründung im Jahr 2011 ist Standortentwicklung das zweite Geschäftsfeld der Organisation. 14 Städte und Gemeinden – von Dübendorf bis Bülach – haben die Standortförderung teilweise oder ganz an die FRZ ausgelagert. Die FRZ entwickelt das Standortprofil gemeinsam mit den Mitgliedsgemeinden und externen Fachleuten weiter. Ziel ist, die Region von einem Verkehrsknotenpunkt zu einem dynamischen urbanen Zentrum weiterzuentwickeln. 2025 lancierte die FRZ den Nachhaltigkeits-Fachbeirat und den Nachhaltigkeits-Navigator. Das digitale Instrument macht Best Practices aus der Region sichtbar – ökologisch, sozial, ökonomisch und in der Unternehmensführung. Nachhaltigkeit erscheint hier nicht als Leitbegriff, sondern als Sammlung konkreter Projekte: ICT-Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen, CO2-arme Produktion, Inklusion, betriebliches Gesundheitsmanagement, ressourcenschonende Eventkonzepte. Ein Beispiel dafür ist die ICT-Kreislaufwirtschaft mit der Klein Computer System AG und mit Hewlett Packard Enterprise: Wiederverwendung gebrauchter Hardware, sichere Datenlöschung in der Schweiz, ESG-Unterstützung. Bilanz im Navigator: 371 aufbereitete Desktop-PCs, 279 Notebooks, 67 747 Kilogramm CO2-Einsparung.
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ICT, KI und Innovationskraft
Auch als ICT- und Digitalstandort schärft die Region ihr Profil. Der ICT-Fachbeirat und Angebote zur Digitalisierung und zu KI stärken die Zukunftskompetenzen der Mitglieder. Rund um den Flughafen, den Innovationspark, The Circle, das Glatttal, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Wallisellen und Bülach verdichten sich Unternehmen, Forschung, Mobilität und internationale Erreichbarkeit. ICT, KI, Cybersecurity, Fachkräfte und Community-Building sind damit keine isolierten Branchenthemen, sondern Standortfaktoren. Der Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf verstärkt das Bild: Der UZH Space Hub verbindet Forschung, Wirtschaft und Industrie, positioniert den Standort in der New-Space-Economy und baut – mit Bezug zu Space Florida – einen europäischen Hub für Forschung, Handel, Logistik, Innovation und Bildung zwischen der Schweiz/ Liechtenstein und den USA auf.
Mehr als nur der Flughafen: Die Region rund um den Flughafen hat sich zu einer dynamischen Wirtschaftsregion entwickelt.
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