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Champagner

Wenn schon, dann ein Cuvée du prestige

Das Verkaufsvolumen von Champagner war 2013 in der Schweiz volumenmässig leicht rückläufig. Weil aber gleichzeitig die Preise nach oben tendierten, konnte sich die Branche umsatzmässig behaupten.

Pirmin Schilliger & Markus Köchli

In der Champagne gibt es 300 Champagnerhäuser und 15'700 Winzer.
Anbaufläche: Von den total 33'573 Hektaren befinden sich 22'285 Hektaren
im Département Marne, 7'931 Hektaren in den Départements Aube und Haute-Marne und 3'357 Hektaren in den Départements Aisne und Seine-et-Marne.
Rebsorten: Die dominierende Rebsorte ist beim Champagner mit 38 Prozent Pinot Noir, vor der Meunier-Traube mit 32 Prozent und der Chardonnay-Traube mit 30 Prozent. In Cuvées können alle drei oder mindestens zwei Traubensorten vorkommen.
Traubenlese: 2013 wurden 349 Millionen Flaschen Champagner produziert. Ein Hektar Land ergibt 12'008 Kilo Trauben.
In den Kellern der Champagnerhäuser lagern 1'403 Milliarden Flaschen.
Der Umsatz im letzten Jahr betrug 4,36 Milliarden Euro, wovon 2,3 Milliarden
Euro im Export erwirtschaftet wurde.
Quelle: civc / Bilder: Keystone
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In der Champagne gibt es 300 Champagnerhäuser und 15'700 Winzer. RMS

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Was wird getrunken?
Das mengenmässige Minus von 4,1 Prozent haben die Schweizer Importeure 2013 mit Preissteigerungen in ähnlichem Umfang kompensieren können. Das führte dazu, dass der Umsatz von 112 Millionen Franken (+0,6 Prozent) praktisch stabil blieb. Deutlich zulegen, und zwar mengen- (+18 Prozent) wie wertmässig (+13,4 Prozent), konnte die teuerste Kategorie, also die Cuvées de prestige. Diese High-End-Champagner machen volumenmässig mittlerweile 4,2 Prozent und wertmässig 13,4 Prozent des gesamten Schweizer Champagnerumsatzes aus. Klar am gefragtesten sind aber weiterhin die Bruts non millésimés, die Assemblagen aus verschiedenen Rebsorten, Gebieten und Jahrgängen. Allerdings büssten sie 2013 volumenmässig 6,6 Prozent an Terrain ein. Und weil der Preisanstieg in dieser Kategorie nur gering war (+1,1 Prozent), resultierte auch umsatzmässig ein Minus von 5,5 Prozent. Ihren seit Jahren anhaltenden Aufwärtstrend bestätigen konnten die Rosés (+1,5 Prozent) und die Demi-Secs (+7 Prozent). Es sind auch die beiden Kategorien, bei denen die Preise im letzten Jahr teilweise überdurchschnittlich angestiegen sind.
Was wird bezahlt?
Im Schnitt kostete eine Flasche (im Grosshandel) rund 23 Franken. In der Kategorie der Cuvées de prestige war die Flasche durchschnittlich 79 Franken teuer. Rund zwei Fünftel des Champagners in der Schweiz (41,7 Prozent) werden über den Detailhandel verkauft, knapp drei Fünftel in der Gastronomie. Im Detailhandel kommt der Champagner bei den Schaumweinen volumenmässig auf einen Anteil von 15 Prozent. Nach wie vor die fleissigeren Champagnertrinker sind die Romands.

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Was bringt 2014?
In den Rebbergen der Champagne konnten sich die Winzer 2013 einer qualitativ ausgezeichneten Ernte erfreuen. Auch mengenmässig war 2013 mit 349 Millionen Flaschen oder 12 008 Kilo Trauben pro Hektare Rebfläche ein sehr gutes Jahr. Für 2014 haben sich die Winzer und Champagnerhäuser unterm Dach des CIVC auf einen absatzfähigen Ertrag von 10 500 Kilo Traubengut pro Hektare geeinigt.

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