Abo
Multimedia

Kowalskys Crashtest: Schreibtischkino

Den Breitbildmonitor Samsung C43J89 braucht man nicht – und will ihn trotzdem nicht mehr hergeben.

Marc Kowalsky

Breitbildmonitor Samsung Kowalskys Crashtest
Samsung C43J8: Der Breitbildmonitor ist stolze 43 Zoll gross. Felice Bruno fΓΌr BILANZ

Werbung

Auf meinem Schreibtisch daheim stehen drei 24-Zoll-Monitore. Die Arbeit gestaltet sich damit ungleich produktiver als mit nur einem oder selbst zwei Bildschirmen. Die offensichtlichen Nachteile: Sie brauchen viel Platz und Strom, und die Verkabelung der drei GerΓ€te gleicht einem Spaghettiteller.
Samsung kommt nun mit einer interessanten Alternative: Der C43J83 ist stolze 43 Zoll gross. Er bietet so viel Bild wie zwei 24-ZΓΆller nebeneinander – aber ohne stΓΆrende BildschirmrΓ€nder in der Mitte und ohne die genannten Nachteile. Das Format 32:10 mutet anfangs etwas seltsam an, aber man gewΓΆhnt sich schnell daran.

GekrΓΌmmter Bildschirm

Die AuflΓΆsung von 3440Γ—1280 ist riesig: Damit hat man etwa 26 Excel-Spalten in Standardbreite gleichzeitig im Blick. Die ProduktivitΓ€t steigt damit spΓΌrbar. Auch Google Maps oder TweetDeck werden auf einem normalen Monitor nie mehr das Gleiche sein! Und weil der Bildschirm gekrΓΌmmt (Β«curvedΒ») ist, fΓΌhlt man sich quasi umgeben von seinen Daten. Ich war nie ein Fan von gebogenen Fernsehern, weil reiner Marketing-Gag. Hier jedoch, wo man viel nΓ€her am Bildschirm sitzt, macht die KrΓΌmmung Sinn.
Breitbildmonitor Samsung C43J8
Samsung C43J8: Die BildflΓ€che lΓ€sst sich in mehrere Teilbereiche aufteilen.zVg
Breitbildmonitor Samsung C43J8
Samsung C43J8: Die BildflΓ€che lΓ€sst sich in mehrere Teilbereiche aufteilen.zVg

Partner-Inhalte

Eine clevere Software erlaubt das Aufteilen der BildflΓ€che in mehrere Teilbereiche, an denen sich die Fenster automatisch ausrichten – eine grosse Hilfe, auch wenn sie nicht mit allen Programmen funktioniert und bei mehreren Monitoren die Zuordnung gelegentlich durcheinanderbringt.

FΓΌr Casual Gamer mehr als ausreichend

Ebenfalls praktisch ist die MΓΆglichkeit, zwei Computer gleichzeitig anzuschliessen und den Bildschirm entsprechend zu teilen. Wenn Sie dann Maus und Tastatur direkt an den Monitor hΓ€ngen, kΓΆnnen Sie damit beide GerΓ€te steuern. Auch die BildqualitΓ€t und der Klang der eingebauten Lautsprecher haben mir gut gefallen.
Und wenn Sie mal genug haben von Tabellen in Überbreite: Auch Ego-Shooter oder Adventure Games machen deutlich mehr Spass, wenn man einen doppelt so grossen Ausschnitt der Landschaft im Blick hat. Mangels FreeSync ist das GerÀt zwar nichts für E-Sportler, aber mit 120 Hz Bildwiederholungsfrequenz für Casual Gamer mehr als ausreichend. Die kânnen ihre Kopfhârer auch noch gleich am Haken hinten am MonitorstÀnder aufhÀngen.
Fazit: Dieser Monitor ist eines der Produkte, die man nicht braucht – und die man nicht mehr hergeben will, wenn man sie einmal benutzt hat. Der C43J89 erhΓΆht sowohl die ProduktivitΓ€t als auch den Spielspass. PS: Wenn Sie Interesse haben an ein paar gebrauchten 24-Zoll-Monitoren, schreiben Sie mir.

Werbung

Samsung C43J89
Info: samsung.com/ch/business
Preis: 1049 Franken

Bewertung: β˜…β˜…β˜…β˜…β˜†
β˜…β€‰Technoschrottβ€‚β˜…β˜…β€‰verzichtbarβ€‚β˜…β˜…β˜…β€‰nice to haveβ€‚β˜…β˜…β˜…β˜…β€‰coolβ€‚β˜…β˜…β˜…β˜…β˜…β€‰wegweisend
Über die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

Werbung