Milliardenumsatz mit Auto-Batterie erhofft
Swatch hat die neuen Chips in Kooperation mit Konzerntochter EM Microeletronics und dem Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum für Mikroelektronik (CSEM) entwickelt. Wie viel Umsatz sich das Unternehmen durch den Einsatz der Mikrochips erhofft, dazu macht der Konzern keine Angaben. Allerdings setzt der Uhrenriese derzeit verstärkt auf Technologien über die Uhr hinaus, von denen man sich grosses Potenzial verspricht.
Das prominenteste Beispiel ist hier die Batterie für Elektroautos von Belenos, an dem Swatch 50 Prozent hält. Durch eine neuartige Vanadium-Verbindung sind die Batterien um ein Drittel leistungsfähiger als bisherige Lithium-Ionen-Batterien.
Swatch verspricht sich davon ein Umsatzpotenzial für die Konzerntochter von bis zu 15 Milliarden Franken bis 2020, das wäre rund doppelt so viel wie Einnahmen der Swatch Gruppe. Patentexperte Heinz Müller
erklärte kürzlich im Interview, welchen Schub die Batterien auch für die Schweizer Wirtschaft bedeuten können.