Was ins Auge sticht: Diese Frauen bekleiden nicht mehr nur Stabsposten ohne grossen Einfluss wie Human Ressources, General Counsel oder das Ressort Nachhaltigkeit, wo sie zuweilen als «Zierpflanzen» verspottet werden. Sondern sie übernehmen Positionen mit weitreichender Strategie- und Ergebnisverantwortung.
Doch sie sind noch immer in der Minderheit: «Nach wie vor bleibt ein ausgewogener Gender Mix in den Geschäftsleitungen ein Generationenprojekt», kommentiert Guido Schilling, Herausgeber des nach ihm benannten Schillingreports. 2006 mass der Kadervermittler erstmals den Frauenanteil und kam auf drei Prozent. 13 Jahre später sind es zehn Prozent – zu wenige, um einen echten Unterschied zu machen, zu viele, um die Hoffnung zu begraben. In den KMUs sind es hierzulande immerhin schon 21 Prozent, wie eine aktuelle Studie von EY unter 710 Schweizer Mittelständlern zeigt.
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«Wir hier in der Schweiz sind total rückständig.»
Auffällig viele der neuen Topmanagerinnen der Schweiz stammen aus dem Ausland: «Diese Frauen kommen aus einem ganz anderen gesellschaftlichen Wertgefüge», sagt Schilling dazu, «wir hier in der Schweiz sind total rückständig.»
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