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Lara Warner

Die Grenze des «Rising Star»

Credit-Suisse-Risikochefin Lara Warner wird für Höheres gehandelt.

Erik Nolmans

Lara Warner

Schlüsselrolle: Lara Warner, Amerikanerin mit australischen Wurzeln und Protegé von Bankchef Tidjane Thiam.

© 2019 by Milken Institute. Use

Im Herbst 2015 war es, die Credit Suisse verkündete den strategischen Neuaufbruch unter Tidjane Thiam, als dieser das neue Team vorstellte, das die Bank in die Zukunft führen sollte. Eine Person hob er besonders hervor: Lara Warner, Amerikanerin mit australischen Wurzeln, die er soeben zur Compliance-Chefin und zum Mitglied der Konzernleitung befördert hatte. Sie sei, so Thiam, nicht weniger als der «Rising Star» der Bank.

Heute, vier Jahre später, ist der Stern immer noch am Steigen: Diesen Frühling wurde Warner zum Chief Risk Officer gekürt, einer der zentralen Positionen im Banking, wo der Umgang mit dem Risiko matchentscheidend ist. Lange die einzige Frau in der Konzernleitung, wurden ihr zu diesem Zeitpunkt noch zwei Kolleginnen zur Seite gestellt: Lydie Hudson übernahm von Warner die Compliance-Abteilung, Antoinette Poschung wurde HR-Chefin. Beförderungen, für die sich Lara Warner persönlich starkgemacht haben soll, wie man aus ihrem Umfeld hört.

Man hört viel Gutes über Warner

Seit der Rochade hat Warner bei den internen Wetten Iqbal Khan als Kronfavoriten für den CEO-Posten abgelöst, wenn Thiam dereinst abtritt. Khan liebäugle ohnehin mit dem Chefposten bei Bär, wird gemunkelt, Warner indes strebe bei der CS stetig weiter nach oben.

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Erik Nolmans

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